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Hier erfahren Sie aktuelles Rund um die Bahn aus Holzwickede und der näheren Umgebung

zuletzt aktualisiert am 12.07.2014

Bahnhof wird ab September moderner
Bericht Hellweger Anzeiger vom 04.07.2014

Im kommenden Jahr feiert der Holzwickeder Bahnhof seinen 155. Geburtstag und soll dann zumindest teilweise in einem modernen Licht erstrahlen.
Insgesamt 2,3 Millionen Euro will die Deutsche Bahn in den Bahnhof investieren – jetzt stellte sie einen ersten groben Zeitplan hierfür auf.
So werden die ersten Arbeiten am Bahnhof der Emschergemeinde bereits kurz nach den Sommerferien beginnen.
„Ende September wird mit der Baufeldfreimachung am Holzwickeder Bahnhof zum Bau der Rampenanlage begonnen“, erklärte jetzt ein Bahnsprecher auf Anfrage dieser Zeitung.
Die Rampe soll den barrierefreien Zugang aus der Personenunterführung zum Inselbahnsteig mit den Gleisen 4/5 ermöglichen.
Neben der Rampenanlage wird aber auch ein Aufzug die Barrierefreiheit auf den Mittelbahnsteig garantieren. Auf dem Mittelbahnsteig mit den Gleisen 2 und 3 selbst will die Bahn
zudem Kanten- und Bodenbelagserneuerungen vornehmen. Außerdem wird auch die Beleuchtungstechnik auf dem Bahnhof erneuert.
Mit den Arbeiten am Mittelbahnsteig will die Deutsche Bahn ab Mitte Oktober beginnen. „Die Inbetriebnahme des Bahnhofes Holzwickede ist dann für das dritte Quartal 2015 angesetzt“,
so der Bahnsprecher weiter. Die Modernisierungsmaßnahmen sind Teil einer großen Modernisierungsoffensive in Nordrhein-Westfalen, bei der Land, Bund und Bahn für 108 kleinere
und mittlere Bahnhöfe insgesamt 415 Millionen Euro bereitstellen.

2,3 Millionen Euro – der Bahnhof wird moderner
Bericht Hellweger Anzeiger vom 23.01.2014

Personenzüge, Güterzüge – tagtäglich brausen sie über die Schienenwege in Holzwickede, machen am sogenannten Flughafenbahnhof Halt. Die Reisenden steigen ein oder aus – und treffen dann auf Erschwernisse.
Die Koffer müssen die Treppen hochgetragen werden, nicht alle Gleise sind barrierefrei zu erreichen. Das aber soll sich mit der Modernisierung des Haltepunktes ändern.
Das alte Bahnhofsgebäude gibt es nicht mehr, es wurde bereits 1994 abgerissen.

Land, Bund und Bahn investieren nun im Rahmen der Modernisierungsoffensive 415 Millionen Euro in die Modernisierung von 108 kleineren und mittleren Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen –
Holzwickede ist mit dabei. 2,3 Millionen Euro fließen laut eines Bahnsprechers in den Umbau in Holzwickede.

Der Haltepunkt hat eine Modernisierung aber nicht nur wegen der schwierigen Erreichbarkeit der Gleise nötig. Auch die Lichtsituation wird immer wieder kritisiert und einen Anstrich kann zum Beispiel auch die
Personenunterführung sehr gut gebrauchen.

 

Bahnhof noch ein Jahr in der Warteschleife
27.02.2013 Bericht Hellweger Anzeiger Unna/Holzwickede

Baustelle Bahnhof Holzwickede: Erst Ende 2015 soll er runderneuert sein.
Ende 2015 soll der Holzwickeder Bahnhof runderneuert sein. Im Rahmen der Modernisierungsoffensive "Mof2" fließen 2,4 Millionen Euro in den Haltepunkt.
Dass Holzwickede erst so spät an der Reihe ist, liege nicht an der Bahn, hieß es gestern in der Düsseldorfer Pressestelle.
Die Reihenfolge der Maßnahmen sei mit dem Aufgabenträger, in diesem Fall der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) abgestimmt.

Seit 2007 werden kleinere und mittlere Bahnhöfe modernisiert und barrierefrei gestaltet. Der Verkehrsausschuss des Landes bestätigte 2008 bei einem Besuch in der Gemeinde die Notwendigkeit der Sanierung des Flughafenbahnhofs. Denn als solcher wird der Haltepunkt offiziell geführt. Der Startschuss für die aufwendige Maßnahme lässt auf sich warten.

Uli Beele, Sprecher des NWL, konnte auch keine genaue Erklärung zur Reihenfolge im Maßnahmenkatalog geben. Die habe eine Expertenkommission festgelegt. Der bauliche Zustand, die Bedeutung des Haltepunkts oder bautechnische Gründe etwa sind ausschlaggebend. Notfälle wie beispielweise eingestürzte Bahnsteigdächer haben natürlich Vorrang. Beele wusste aber, dass die Pläne für den Bahnhof der Emschergemeinde fertig sind und die Maßnahme planmäßig durchgeführt wird. Den Holzwickeder Kritikern gibt er Recht, dass der gegenwärtige Zustand nicht optimal sei, es aber im Land Bahnhöfe gebe, die schlimmer aussehen. Für alle der 108 betroffenen Bahnhöfe gilt, die Herstellung der Barrierefreiheit ist oberstes Ziel. Und davon ist der Flughafenbahnhof weit entfernt.
Fast zwei Jahre wird es also noch dauern, bis Rollstuhlfahrer uneingeschränkt von Holzwickede abfahren und hier ankommen können.

Die vom Land bereitgestellten Mittel sollen unter anderem für einen Aufzug aus der Fußgängerunterführung zum Mittelbahnsteig der Gleise 2/3 und einer Rampe am Bahnsteig für die Gleise 4/5 verwendet werden. Das berichtete auf Anfrage Bahnsprecher Jürgen Kugelmann. Der Mittelbahnsteig 2/3 soll einen neuen Bodenbelag und neue Bahnsteigkanten auf 202 Meter Länge bekommen. Die Unterführung werde modernisiert. Der Bahnhof bekommt eine neue Beleuchtung. Im dritten Quartal 2014 sollen die Bauarbeiten beginnen und Ende 2015 abgeschlossen sein.
Die Holzwickeder CDU wollte schon versuchen, das Projekt über ihre Landtagsabgeordnete zu beschleunigen. Denn Parteichef Lausmann hat den Eindruck, dass Holzwickede zurücksteht.
Gabriele Hoffmann
, Hellweger Anzeiger 27.02.2013

 

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Neues Brückenproblem an den Gleisen am Oelpfad/Gartenstraße

Bericht der Westf. Rundschau Unna / Holzwickede vom 04.01.2013

Die Brücke hinter der Kleingartenanlage am Oelpfad in Holzwickede ist für PKW´s gesperrt.

Holzwickede. Abriss oder Sanierung – vor dieser Frage steht die Gemeinde bei der Brücke an der Wasserstraße.

Die Gemeinde Holzwickede hat eine neue „Problembrücke“: Die alte Eisenbahnbrücke, über die die Wasserstraße zwischen Hundeplatz und Kleingartenanlage Am Oelpfad führt, ist sanierungsbedürftig und seit einigen Wochen schon für den motorisierten Verkehr gesperrt (wir berichteten). Ob die Brücke überhaupt jemals wieder für Autos zu nutzen sein wird, ist noch völlig offen.

Bei der bisher letzten der regelmäßigen Betriebsprüfungen der alten Brücke hatten die Ingenieure gleich mehrere Mängel festgestellt, wie der Leiter der Technischen Dienste der Gemeinde, Jens-Uwe Schmiedgen, bestätigt: Die Blechabweiser, die als Schutz zur Oberleitung über den Gleisen dienen, und auch die Erdung der Blitzableitungen sind nicht mehr in Ordnung. Schwerwiegender ist aber wohl, dass auch die Wiederlager, auf denen die gesamte Brückenkonstruktion lagert, Abplatzungen aufweisen.
Es muss etwas getan werden

„Da müssen wir unbedingt tätig werden und diese Mängel beheben“, weiß Schmiedgen. Wie der Fachbereichsleiter auch schon im letzten Fachausschuss des Jahres mitgeteilt hatte, musste die Brücke deshalb aus Sicherheitsgründen zunächst für den motorisierten Straßenverkehr gesperrt werden. Lediglich Fußgängr und Fahrradfahrer können die Brücke noch nutzen. Nach ersten groben Kostenschätzungen würde eine Reparatur der Brücke „mindestens rund 180 000 Euro“ kosten, meint Schmiedgen. „Ich bin da allerdings sehr vorsichtig. Die Brücke ist
schon alt, das kann auch sehr schnell wesentlich teurer werden.“

Aktuell holt die Verwaltung Angebote von Fachfirmen zur Sanierung ein. Eigentlich gebe es nur drei Möglichtkeiten: 1. Den Abriss der Brücke und die Abbindung der beiden Straßenstücke. „Die betroffenen Anlieger könnten auch die Wasserstraße in Richtung Stukenberg nutzen.“
Nur drei Möglichkeiten

2. Die Sanierung der Brücke. „Hier ermitteln wir gerade die genauen Kosten.“ 3. Bau einer ganz neuen Brücke nur für Fußgänger oder auch Autoverkehr. Bei den Varianten 2 und 3 stelle sich natürlich die Frage der Kosten und des Nutzens. „Wenn es die einzige Zufahrt wäre, bräuchten wir gar nicht darüber reden“, meint Schmiedgen. „Dann müssten wir die Brücke wieder herrichten. So aber muss doch die Frage erlaubt sein, ob wir die Brücke überhaupt benötigen.“
Übergabe an die Kommunen

Im Jahr 1996 wurde die Verantwortung per Gesetz für alle Eisenbahnbrücken, über die kommunale Wege führen, an die Kommunen übergeben.

Damit wurde auch Holzwickede für zwei Eisenbahnbrücken verantwortlich: an der Wasserstraße und eine reine Fußgängerbrücke bei Lütgemüller.
Die Brücke hinter der Kleingartenanlage am Oelpfad in Holzwickede ist für PKW´s gesperrt. Foto: Henryk Brock/WAZ FotoPoolFoto: Henryk Brock

Da die betroffenen Anlieger auch noch alternative Wege nutzen können, liege die Entscheidung darüber bei der Politik. Zumal die Brücke ja von Fußgängern und Radlern noch weiter genutzt werden könne. Bis zu den Klausurberatungen Ende Januar will Schmiedgen die genauen Kosten ermittelt haben, damit die Politik ihre Entscheidung treffen kann. „Über die Brücke werden wir sicher reden in den Klausuren“, ist der Fachbereichsleiter sicher.

Kommentar von Hermann Volke vom 04.01.2013:
Seit längerer Zeit beobachte ich, das die Absperrung immer wieder an die Seite geschoben wird und Autofahrer die Brücke trotzdem nutzen wie man an den Reifenspuren sehen kann



Unbekannte legen Eisenstangen auf die Schienen
Bericht der Westd. Rundschau Unna/Holzwickede vom 03.01.2013

 

Verbindungen nach Dortmund unterbrochen
Bericht der Westf. Rundschau Unna/Holzwickede von Jens Schopp vom 01.08.2012
Wer von Unna mit der Bahn in diesen Tagen nach Dortmund will, der muss Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen. In den großen Ferien arbeitet die Bahn gerne an ihren Anlagen,
um sie zu warten, damit die Sicherheit nicht gefährdet wird.
Wer in Unna in die Hellweg-Bahn (Dortmund – Soest) steigt, um nach Dortmund zu kommen, für den ist in Holzwickede, also nur eine Station weiter, schon wieder Schluss.
„Der Abschnitt bis Hörde ist vermutlich bis zum Ende der Sommerferien gesperrt“, sagt Uli Beele, Sprecher des Zweckverbandes Ruhr/Lippe (ZRL) der den Schienenverkehr in der Region organisiert.
Auf dem Parkplatz an der Holzwickeder Bahnhofstraße warten dann Busse auf die Passagiere.
Tagsüber fahren diese Expressbusse ohne Halt zwischen Holzwickede und Dortmund Hauptbahnhof und umgekehrt.
Auch S-Bahn-Strecke unterbrochen Auch wer mit der S-Bahn nach Dortmund will, gelangt nicht direkt in die Innenstadt der Metropole. In Dortmund-Brackel ist erst einmal Endstation.
Auch auf diesem Streckenabschnitt werden Wartungsarbeiten durchgeführt, weiß Beele. Auch in Dortmund- Brackel stehen Busse bereit, die
die Reisenden in die Dortmunder Innenstadt beziehungsweise bis nach Dorstfeld fahren.
Wer direkt mit der Bahn nach Dortmund will, der muss nach Kamen ausweichen. Beele empfiehlt in Unna in den Schnellbus der Verkehrsbetriebe Kreis Unna zu steigen. Der sei beispielsweise vom Kreishaus in
einer Viertelstunde am Kamener Bahnhof. „Dort fährt vier Mal in der Stunde eine Regionalbahn nach Dortmund Hauptbahnhof“, sagt Uli Beele. Von dort geht es weiter in verschiedene Richtungen.

 

Eurobahn, Chaos im Zug trotz kurzem Takt
Bericht der Westf. Rundschau Unna vom 12.12.2011 | 18:33 Uhr


ein Zug des Typ Eurobahn fährt für die private Bahnlinie Eurobahn ab Dezember 2008 zwischen Unna und Dortmund wie die wilde Wutz
hinundher und herundhin und zurück und dann wieder von vorne los da Ganze

Unna/Holzwickede. Gut gemeint ist der kleine Bruder von schlecht gemacht: Diese Erfahrung machten am Sonntag jene Fußball-Fans, die den Zug der Eurobahn um 15.32 Uhr von
Holzwickede zum Stadion nach Dortmund nahmen. Es ging zum Spiel der Fußball-Bundesliga von Borussia Dortmund gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Als der Zug aus Unna kommend in Holzwickede einrollte, ging schon fast gar nichts mehr. Die Fans, die in der Nachbargemeinde auf dem Bahnsteig standen, kamen noch so gerade in den Zug.
Die Eurobahn hatte nur einen Triebwagen eingesetzt.

An der nächsten Station in Dortmund-Sölde passte niemand mehr hinein. Parallel wollten viele Menschen in dem Zug gar nicht zum Fußball, sondern zum Dortmunder Weihnachtsmarkt.
Nicht wenige hatten kleine Kinder an der Hand. Für die wurde es richtig ungemütlich. Viele Väter nahmen ihren Nachwuchs auf den Arm oder auf die Schulter. Das Sicherheitspersonal an den Türen
sorgte dafür, dass an den weiteren Haltepunkten bis zum Stadion nicht noch weitere Menschen versuchten, sich in den Zug zu quetschen. Ein einfacher Triebwagen verfügt über 220 Plätze.
Es können noch mindestens weitere 150 Menschen in den Gängen stehen.

„Wir haben nur einen Triebwagen statt einer Doppeltraktion fahren lassen, weil wir wegen des Weihnachtsmarktes den Takt am Sonntag auf halbstündig verkürzt haben“, sagt Corinna Alder,
Sprecherin der Eurobahn. Sonst fahren die Züge auf der Strecke Soest Dortmund (Hellweg-Bahn) sonntags im Stundentakt, sagt die Sprecherin. „Lassen wir sie im Halbstunden-Takt fahren,
reicht das Zugmaterial nicht, um den Takt auf der Strecke zu bedienen und aufrecht zu erhalten“, so Corinna Alder.

Das bestätigt auch Burkhard Bastisch, Geschäftsführer des Schienen-Zweckverbandes Ruhr-Lippe (ZRL). Der ZRL organisiert in der Region den Schienenverkehr und kauft die Leistungen bei der Bahn
oder anderen Anbietern wie Eurobahn ein. „Wir haben für die Strecke zwei Reservefahrzeuge.“ Mehr sei auf der Hellwegbahn auch gar nicht möglich. „Mehr kann man am Ende auch gar nicht bezahlen“,
so Bastisch. Es wäre extrem teuer.

Bereits zwei Mal in diesem Jahr schoben die Fans, die mit dem Zug anreisen, Frust. Zu Beginn der laufenden Saison mussten die Leute in Aplerbeck aussteigen, weil der Zug wegen Bauarbeiten
am Bahnhof in Dortmund-Hörde nicht einrollen konnte.

Anfang Oktober dann strandeten die in Schwarz-Gelb gekleideten Menschen in Hörde. Dort versagte eine Tür und schloss nicht. Schließlich rollte auf dem Parallelgleis ein anderer Zug ein,
der weiter zum Dortmunder Fußballstadion fuhr. Dann kam es auf dem Bahnhof zu zum Teil chaotischen Zuständen. Väter mit kleinen Kindern kletterten über die Gleise.
Die Unterführung zwischen den beiden Bahnsteigen konnte die Menschenmassen kaum fassen. Es kam dort zu einem erheblichen Gedränge.

Jens Schopp

 

Neue Brücke über die Bahn eingeweiht

Holzwickede, 26.06.2011, Peter Gräber, Westfälische Rundschau Unna

Es ist vollbracht: Die Fußgängerbrücke, die das Neubaugebiet Caroline und die Feme miteinander verbindet, ist eröffnet. Irgendwie war der Nieselregen an diesem denkwürdigen Samstagvormittag symbolisch:
Ganz ungetrübt freuen konnte sich niemand an diesem Tag. Diejenigen, die gegen die Brücke und ihre ausufernden Kosten sind, waren der Veranstaltung ohnehin zumeist aus Protest ferngeblieben.
Aber auch die etwa 150 bis 200 Anwesenden konnten sich nicht vorbehaltlos freuen, angesichts der Vorgeschichte mit Pleiten, Pech und Pannen. Oder, wie es Bürgermeister Jenz Rother in seiner Eröffnungsrede
sagte: „Die Kostensteigerung ist mehr als ein Wermutstropfen, sie wollte niemand. Das wiederhole ich ausdrücklich.“

Zuvor war Rother auf die Gründe für die Kosten von „nach derzeitigem Kenntnisstand 3,2 Mio. €“ für das Bauwerk eingegangen. Der „Entscheidungsfindungspreis“ habe 830.000,00 € betragen,
aber schon bei Auftragsvergabe im Jahr 2008 hätte sie 2,1 Mio. € gekostet. Steigende Stahlpreise und Mehrwertsteuer, technische Probleme und Versäumnisse der Bahn nannte Rother als wesentliche Gründe
für die Kostensteigerung. Dass sie nicht hausgemacht, sondern vielmehr „kein Glück und Pech dazu“ verantwortlich dafür sind - dazu benannte der Bürgermeister ausgerechnet den Bund der Steuerzahler als Kronzeugen.
Nur vereinzelt wurde am Samstag Kritik laut. Die Grünen pfiffen auf die Brücke und überreichten ihren gesammlten Bürgerprotest zum „Teudukt“ in Buchform.
Und die Initiative gegen den Verkauf der Spielplätze fragte nach: „Brücke hui, Spielplatz pfui?“

Ganz offensichtlich freuen sich aber auch viele Holzwickeder über den neuen Brückenschlag. Besonders im Norden wird die 8,50 Meter hohe und fast 60 Meter lange Brücke willkommener Anlass sein,
die unattraktive Unterführung zu meiden. „Klasse, ich habe es kaum erwarten können, dass die Brücke endlich fertig wird“, strahlte eine Anwohnerin aus der Nordstraße beim Jungferngang im Regen.
Auch die Anwohner aus dem Neubaugebiet Caroline und dem Seniorenhaus dürften die Brücke uneingeschränkt begrüßen. Für sie alle ist der Weg zur Schule, den Ärzten, dem Rathaus oder in die Kirche kürzer geworden.

Das Seniorenhaus richtete zur Feier des Tages einen Tag der offenen Tür mit Imbiss, Getränken und Feierstimmung ein - etwas, was sich die Gemeinde nach der Vorgeschichte der Brücke wohl nicht mehr getraut hatte.

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die neue Caroline Brücke

Ausfahrt in Richtung Dortmund/Schwerte

Gleise 3, 2 und 1 in Richtung Unna

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der Mitttelbahnsteig und rechts der Bahnsteig 2

 

Gleise Ausfahrt in Ri Dortmund und Schwerte, ganz rechts Gleis 5

Fotos alle Hermann Volke

Hier ein Link von "HolzwickedeTV" zu YouTube Einweihung Caroline Brücke

 

Modernisierungsoffensive stockt Sanierung des Bahnhofs ist verschoben

Holzwickede, 26.04.2011, Peter Gräber, Westfälische Rundschau Unna/Holzwickede

Die Berufspendler und auch alle anderen Bahnkunden in Holzwickede werden sich weiter gedulden müssen:
Die für dieses Jahr vorgesehene Modernisierung des Bahnhofes Holzwickede für insgesamt rund 1,8 Mio. Euro ist zunächst wieder verschoben worden. Wie gestern berichtet steckt die Modernisierungsoffensive (MOF 2)
der Bahn, in deren Verlauf bundesweit 108 Bahnhöfe saniert werden sollen, fest. Als Begründung dafür wird angegeben, dass die Projekte aus dem Konjunkturprogramm des Bundes zunächst abgearbeitet werden sollen.
Der Start sei nur solange verzögert, bis diese Maßnahmen abgearbeitet seien. Doch nach Informationen unserer Zeitung versucht die Bahn auch, die Finanzierungsgrundlagen des noch mit der schwarz-gelben Landesregierung ausgehandelten Vertrages nachträglich zu verändern.

Wie es mit der Modernisierungsoffensive „weitergeht, entscheidet sich ganz generell im Monat Mai“, erklärte gestern ein Bahnsprecher in Düsseldorf. „Dann stehen noch Gespräche mit den einzelnen Verkehrsverbünden an.“ Von deren Ergebnis hänge dann auch ab, ob und wann mit der Modernisierung des Bahnhofes in Holzwickede begonnen werden kann.

Ursprünglich sollte mit der Sanierung in Holzwickede schon 2010 begonnen werden. Doch die Maßnahme wurde auf 2011 vertagt. Vorgesehen ist der Bau von zwei Fahrstühlen, die endlich einen behindertengerechten
Zugang zum Bahnhof Holzwickede - immerhin auch der Flughafen-Bahnhof - ermöglichen sollen. Außerdem ist eine neue Beleuchtung vorgesehen.
Es sei daran erinnert: Die alte Beleuchtung kann nicht mehr abgeschaltet werden und brennt seit mehr als einem Jahr ununterbrochen Tag und Nacht.
Schließlich sollen im Zuge der Sanierung auch neue Dächer über den Bahnsteigen angebracht und das Wegesystem erneuert werden.

 

Die neue Brücke in den Medien (speziell in der Westfälischen Rundschau, Ausgabe Unna-Holzwickede)

Brücke-Euros-pflastern-ihren-Wegl

Buhmänner-fuer-die-Brücke-gesucht

Förderung-für-die-Brücke-noch-völlig-offen

 

Mobilitätsgarantie : Pendler im Clinch mit Eurobahn

WR Holzwickede, 17.08.2010, Peter Gräber

Rolf Stüwe aus Holzwickede ist sauer auf die Eurobahn.

Holzwickede. Als Berufspendler ist Rolf Stüwe wie viele andere Holzwickeder auch auf die Bahn angewiesen. Um zu seinem Arbeitsplatz nach Schwelm zu kommen, pendelt Stüwe auf der Strecke Hamm-Düsseldorf-Venlo (RE 13) mit der Eurobahn. Die zur Keolis-Gruppe gehörende Eurobahn hat er bislang als wenig kundenfreundlich erlebt.

Seit Monaten kämpft Stüwe vergeblich um die Rückerstattung von Fahrtkosten. Auch die Schlichtungsstelle Nahverkehr gab ihm recht, konnte ihm aber auch nicht helfen. Rolf Stüwe fragt sich nun: „Was ist von der Mobilitätsgarantie im öffentlichen Personennahverkehr überhaupt zu halten, wenn die Eurobahn doch macht, was sie will?“

Zum Hintergrund: Zum Jahreswechsel hatte die Eurobahn den Beförderungsauftrag auf besagter Strecke nach einer Ausschreibung erhalten. Die nötigen Züge dazu hatte das Unternehmen nicht. Vier Tage vor Aufnahme des Verkehrs erfuhr die Eurobahn, dass von den 18 bestellten Fahrzeugen nur vier zur Verfügung stehen würden. Die übrigen Züge erhielten keine Betriebserlaubnis vom Eisenbahn-Bundesamt. „Das war auch für uns ein ziemlicher Schock“, räumt Eurobahn-Sprecher Marco Vogel ein. Derart kurzfristig ein Ersatzkonzept erstellen zu müssen, sei „eine sehr anspruchsvolle Aufgabe“ gewesen. Ergebnis: Die Strecke RE 13 wurde etwa drei Monate lang von der Eurobahn gar nicht bedient. „Das war auch für uns höchst unbefriedigend“, räumt Vogel ein. Aber wir haben uns auf den Streckenteil von Düsseldorf bis Venlo fokussiert, weil es dort gar keine Alternative gab.“ Von Holzwickede und Düsseldorf sei dagegen noch der RE7 stündlich verkehrt.

„Im ersten Quartal des Jahres herrschte das reine Chaos“, erinnert sich Stüwe. „Mit mir waren ja noch Hunderte andere Kunden betroffen, besonders schlimm waren die Pendler nach Düsseldorf dran. Die mussten täglich eineinhalb Stunden Verspätung in Kauf nehmen“, berichtet Stüwe. Er selbst habe auch lange Wartezeiten gehabt und oft den RE 7 nutzen müssen. „Einmal jedoch habe ich einen unaufschiebbaren Termin gehabt und bin darum mit dem Taxi nach Hagen und von dort mit der Bahn nach Schwelm gefahren.“ Dieses Geld wollte sich Stüwe unter Hinweis auf die Mobilitätsgarantie von der Eurobahn erstatten lassen. Doch das Unternehmen lehnte dies unter Hinweis auf „höhere Gewalt“ ab. Unserer Redaktion gegenüber erklärte Marco Vogel dagegen: „Wir erstatten nur, wenn Kunden auf einer Strecke keine andere Beförderungsalternative hatten. Das war im konkreten Fall nicht so. Die Situation ist zwar sehr bedauerlich und unbefriedigend für die Kunden, aber sie hätten sich auf die Situation einstellen können – ähnlich wie auf eine vorher bekannte Baustelle.“

Rolf Stüwe rief die Schlichtungsstelle Nahverkehr an, die empfahl, ihm den höchstmöglichen Betrag von 30 Euro zu erstatten. Doch auch die Schlichtungsstelle erhielt keine andere Antwort als Stüwe. Sie teilte dem Holzwickeder mit, dass „ein weiterer außergerichtlicher Schlichtungsversuch unserer Einschätzung nach nicht aussichtsreich“ sei. „Es gibt viele weitere vergleichbare Fälle“, bestätigte Sara Zühlsdorff von der Schlichtungsstelle uns gestern. „Leider ist uns kein einziger Fall bekannt, bei dem die Eurobahn gezahlt hätte.“

Andererseits gehöre die Mobilitätsgarantie seit Jahresbeginn zu den Befördungsbedingungen – auch der Eurobahn. Deshalb könnten betroffene Kunden wie Rolf Stüwe als letzte Möglichkeit noch versuchen, ihre Ansprüche gerichtlich durchzusetzen.

 

Zugunfall sorgt für 922 Minuten Verspätung

Dortmund, 27.05.2010, DerWesten, Westf. Rundschau Unna/Holzwickede

Dortmund/Schwerte. Nach einem Unfall war die Bahnstrecke zwischen Unna und Schwerte am Donnerstagmorgen für drei Stunden gesperrt. Ein Regionalexpress war mit Ladungsteilen eines entgegenkommenden Güterzugs kollidiert.

Nach Angaben der Deutschen Bahn ist am Donnerstagmorgen gegen 6.30 Uhr ein Regionalexpress der Linie RE7 Rheine/Krefeld durch Ladungsteile eines entgegenkommenden Güterzuges beschädigt worden. Der Unfall geschah im Ostberger Tunnel zwischen Holzwickede und Schwerte, der aber auf Dortmunder Stadtgebiet in Aplerbeck liegt.

Offenbar hatte sich die Kühlerklappe eines Mähdreschers geöffnet, den der Güterzug transportierte. Das Eisenbahn-Bundesamt geht derzeit noch von einem Beladungsfehler aus, sucht aber weiter nach der Ursache.

Die Klappe kollidierte auf Höhe der oberen Fensterreihe mit dem Personenzug und beschädigte sieben Fenster und Karosserie. Die Scheiben brachen, splitterten aber nicht. Verletzt wurde von den rund 250 Personen im Zug niemand niemand.
922 Minuten Verspätung

Nah- und Fernverkehr wurden umgeleitet. Busse ersetzten den Schienenverkehr. Betroffen waren die Linien RE 7 und RE 13 sowie der Fernverkehr. Gegen 10 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben.

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen wurde die Bahnstrecke von Holzwickede nach Unna von 6.38 bis 9.20 Uhr gesperrt - die Gegenrichtung war von 7.18 bis 10.05 dicht. Durch die Sperrung hatten 44 Züge insgesamt 922 Minuten Verspätung. 18 Züge wurden umgeleitet. Ein Zug fiel ganz aus und 15 Züge zum Teil.

Kostenexplosion bei Caroline-Brücke

Westfälische Rundschau Holzwickede, 22.05.2010, Peter Gräber

Holzwickede. Die Kritiker der umstrittenen Fußgängerbrücke im Baugebiet Caroline dürfen sich bestätigt sehen: Die Kosten für das Bauwerk laufen völlig aus dem Ruder.

Nach WR-Informationen soll die Brücke schon fast 2,5 Millionen Euro kosten. Und das muss längst nicht alles sein. Schließlich sind bislang nur die Fundamente der Brücke gebaut. Wie teuer das Bauwerk am Ende wird, steht in den Sternen. Eine Kostenbremse wurde nicht eingebaut. Ursprünglich sollte die Brücke nach ersten Schätzungen einmal rund 500 000 Euro kosten.

Doch schnell war klar, dass die von der Politik gewünschte Brücke nicht zu diesem Preis zu haben sein wird. Danach sollte für die gewünschte Stahlkonstruktion mit Pylon rund 800 000 Euro ein realistischer Preis sein. Das glaubte man sich leisten zu können, zumal der Gemeindehaushalt noch keine dramatische Schieflage aufwies.

Kritikern, die der Gemeindespitze im März 2009 vorhielten, dass die Brücke damit schon doppelt so teuer geworden sei, wie ursprünglich geplant, hielt Bürgermeister Jenz Rother entgegen: Der erste Preis sei für eine Betonbrücke gewesen. Mit Beschluss einer Stahlkonstruktion und Pylonbrücke sei klar gewesen, dass die Brücke eine Million Euro kosten würde.

Weitere Kostensteigerungen wurden mit einem steigenden Stahlpreis begründet. Was die Brücke letztlich kostet, so Rother damals, könne niemand sagen, weil sie Bestandteil der Gesamtmaßnahme Caroline sei, die zu 75 Prozent vom Land gefördert werde. Außerdem belaste die Brücke den Gemeindeetat nicht, sondern zunächst nur das Treuhandkonto.

Doch das dicke Ende naht: Auch die bislang letzte offizielle Kostenangabe von rund 1,6 Millionen Euro ist überholt. Inzwischen sollen sich die ursprünglichen Kosten verdreifacht haben, erfuhr unsere Zeitung. Allein die Bodenverbesserung, Kampfmittelsuche und der Bau des Mittelpylons sowie die erzwungene Baupause sollen über 600 000 Euro zusätzlich kosten. Offiziell bestätigen wollte Rother die Kostenexplosion gestern nicht. Auf die Brücke angesprochen, erklärte er lapidar: „Dazu kann ich nichts sagen.”

Dauerlicht : Bahnhof bleibt ein Dauerbrenner

Westfälische Rundschau Holzwickede, 01.03.2010, Peter Gräber

Holzwickede. Besser immer hell als manchmal dunkel. Nach diesem Motto verfährt die Deutsche Bahn in Holzwickede und hat die komplette Festbeleuchtung am Flughafenbahnhof
Holzwickede auf Dauerlicht gestellt.

auf dem Bahnhof Holzwickede brennen seit Tagen 24 Stunden rund um die Uhr dutzende von Lampen - sozusagen ALLE dort befindlichen Leuchtkörper lassen die Experten der Deutschen Bahn dort
lustig vor sich hin brennen - und das während in Kopenhagen der Klimagipfel stattfindet ENERGIE VERSCHWENDUNG STROM SPAREN DB BUNDESBAHN Foto: WR

Nicht nur Fahrgästen ist aufgefallen: Seit vielen Monaten erstrahlen die Lampen in allen Laternenmasten auf dem Gelände rund um die Uhr in voller Wattstärke. Liegt da etwa ein technischer Defekt vor?
Oder hat die Bahn einfach zuviel Geld? Wir fragten zuletzt anlässlich des Klimagipfels nach bei der Bahndirektion Düsseldorf und erfuhren: Nach einer technischen Umstellung sei das Licht am Haltepunkt nicht mehr abzustellen. Die Techniker arbeiteten an dem Problem und hofften, es noch in 2009 beheben zu können, so ein Bahnsprecher Anfang Dezember.

Offenbar haben die Techniker der Bahn inzwischen aufgegeben – und aus Sicherheitsgründen zu einer, vorsichtig ausgedrückt, eher unkonventionellen Lösung gegriffen. Ein Bahnsprecher bestätigte gestern,
dass das Licht am Bahnhof Holzwickede überhaupt nicht mehr abgestellt wird. Das Ein- und Ausschalten der Laternen sei ein Relikt aus Zeiten, als der Bahnhof noch mit Personal besetzt gewesen sei.
Heute sei es teurer, jedes Mal Personal von Dortmund nach Holzwickede zu schicken, um das Licht an- und auszuknipsen, als es brennen zu lassen. „So können wir wenigsten sicher sein, dass das Licht brennt,
wenn mal Schneetreiben, Nebel oder Dunkelheit herrscht”. Ändern wird sich am Dauerlicht erst etwas, wenn der Bahnhof Holzwickede fernüberwacht werden kann von Dortmund aus. „Wann das der Fall sein wird,
können wir leider nicht sagen”, so der Bahnsprecher.

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Samstag, dem 20.02.2010, mal wieder ein kleines Chaos nach dem Fußballspiel BVB - Hannover.

Es kam mal wieder zu einem kleinen Chaos nach dem Spiel, ich verstehe nicht, das dieses die DB und die Eurobahn nicht in den Griff bekommen.
Der angekündigte Sonderzug um 17:33 Uhr ab Do-Signal Iduna Park kam nicht, Durchsagen dazu fehlten.
Um ca. 17:55 Uhr kam der Sonderzug der Eurobahn, planmäßige Abfahrt war 17:42 Uhr. Natürlich wurde dieser Zug von den vielen Fans gestürmt, da der vorherige Zug ja ausgefallen war.
Im hinteren Teil, wo ich soeben noch hineinkam, schlossen die automatischen Türen nicht, da einige Reisende in der Tür standen.

Im Zug standen 2 junge Sicherheitskräfte von ca. 20 Jahren, die keinerlei Autorität ausstrahlten und auch nicht eingriffen, warum standen diese nicht an der Einstiegstür,
dann hätte man das Problem mit den nicht schließenden Türen sofort lösen können.?

Abfahrt des Zuges war schließlich gegen 18:05 Uhr, also eine Verspätung von 32 Minuten, wenn man den ausgefallenen Zug mitzählt.
In Dortmund-Sölde und Holzwickede kam der letzte Teil des Zuges nicht an den Bahnsteig, der Zug hätte ohne weiteres in Holzwickede weiter durchfahren können, dann wäre das Problem nicht entstanden.
Die aussteigenden Reisenden mussten einen Höhenunterschied von über 1 Meter überwinden.
Hier hatten einige ältere Reisende erhebliche Probleme beim Aussteigen, auch hier griffen der Sicherheitsdienst kaum ein.
Erst durch meine Aufforderung sprang einer des Sicherheitsdienstes aus dem Zug und half beim "Aussteigen"

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Linie RE 13 : Eurobahn erhält Zulassung für Flirt-Wagen

Bericht der Westf. Rundschau Schwerte, 21.02.2010, Iris Allendörfer

Schwerte. Mehr als zwei Monate nach Betriebsaufnahme der Eurobahn auf der Linie RE 13 (Hamm – Schwerte – Hagen – Venlo) erteilte das Eisenbahnbundesamt am vergangenen Freitag die Zulassung für die neuen fünfteiligen Flirt-Fahrzeuge.

Die Zulassung hatte sich für die 14 Regional-Triebwagen aufgrund diverser Änderungen technischer und rechtlicher Rahmenbedingungen und der damit verbundenen Nachweispflicht deutlich verzögert.

Nach Auskunft von Unternehmenssprecher Marco Vogel sollen die derzeit auf der Linie RE 13 verkehrenden Ersatzfahrzeuge jetzt Zug um Zug durch die neuen Flirt-Wagen ersetzt werden. Der Einsatz der mordernen Züge, so heißt es in der Mitteilung weiter, soll nach der Abnahme vom Fahrzeughersteller und einer abschließenden technischen Kontrolle durch die Werkstatt der Eurobahn erfolgen.

Aktuelle Informationen über Fahrpläne und die weitere Entwicklung unter www.eurobahn.de

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Bericht aus der Westfälischen Rundschau Unna/Holzwickede am 09.02.2010:

Fans mussten sich in die Eurobahn quetschen
Chaos bei der Eurobahn am Samstag 06.02.2010. Wer um 16:30 mit der Eurobahn nach Dortmund zum BVB fahren wollte, der brauchte gute Nerven.
Die Eurobahn setzte keinen doppelten Triebwagen ein, sondern nur eine einteilige Zugeinheit. Die Folge davon war, bereits in Holzwickede war die Bahn so gut wie überfüllt.
Die Fußballfans quetschten sich wie die Ölsardinen in den Abteils. In Do-Sölde, Do-Aplerbeck und Do-Hörde ging dann gar nichts mehr.
Die automatischen Türen schlossen an den Haltestellen erst nach mehrmaligen Versuchen.

Die Deutsche Bahn hatte zuvor 2 Sonderzüge eingesetzt. Die fuhren allerdings bereits vor 16:00 Uhr. Die Eurobahn ließ einen Zug mit doppelter Kapazität reichlich früh fahren.
Der rollte bereits um ca. 15:30 ab Unna

Das Fußballspiel in Dortmund (BVB-Eintracht Frankfurt) fing allerdings erst um 17:30 Uhr an.

Mein Kommentar dazu, hat es sich bei der Eurobahn noch nicht herumgesprochen, das es diesen Spielbeginn gab.
Warum werden Sonderzüge und Verstärkungszüge 2 Stunden vor Spielbeginn eingesetzt?
Das gilt natürlich auch für die Deutsche Bahn.
Das ist doch erheblich zu früh!!!!
Die Fahrzeit beträgt nur ca. 20 Minuten, warum soll man dann schon gegen 15:30 zum Spiel fahren?
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Bahn : Zwischenhalt zum Schnäppchenpreis

WR Unna/Holzwickede, 22.01.2010, Dennis Betzholz

Unna. Eine kurze Frage im Ausschuss für Stadtentwicklung brachte die Verwaltungsspitze zum Achselzucken. „Was kostet es, wenn ein Zug in Unna hält und kann mit Blick auf den maroden Bahnhof dieses Geld nicht einfach einbehalten werden?” Wir gingen der Frage nach.

Eine kurze Frage im Ausschuss für Stadtentwicklung brachte die Verwaltungsspitze zum Achselzucken. „Was kostet es, wenn ein Zug in Unna hält und kann mit Blick auf den maroden Bahnhof dieses Geld nicht einfach einbehalten werden?” Eine Antwort gab's im Ratssaal nicht. Damit habe die Stadt nichts zu tun. Stimmt! Also begaben wir uns auf die Spurensuche.

Wer mit dem Zug von Unna nach Holzwickede pendelt, zahlt für die Kurzstrecke 2,25 €. Hätten Sie gewusst, dass diese Route für das Bahnunternehmen selbst erheblich teurer ist? Vergleichbar mit der Landegebühr an Flughäfen fallen für Züge Stations- und Trassenkosten an, die an den Inhaber, also die Deutsche Bahn, gezahlt werden müssen.

Je nach Region und Größe des Bahnhofs variiert dieser Kostensatz. Die Bahnhöfe in Unna und Holzwickede gehören der kleinsten von vier Kategorien an. 2,18 € pro Haltestopp werden hier fällig. Zum Vergleich: In Dortmund, Kategorie eins, kostet der Stopp 20,76 €, in Berlin sogar 43,79 Euro. Für die Eurobahn, die das Hellweg-Netz vor gut einem Jahr übernommen hat, sind Unna und Holzwickede also echte Schnäppchen.

Wären da nicht noch die Trassenkosten: Pro gefahrenen Kilometer auf der Hellweg-Achse muss die Eurobahn, die mit der Deutschen Bahn einen Nutzungsvertrag über zwölf Jahre eingegangen ist, 4,49 € berappen. Bei der Strecke Unna – Holzwickede, etwa sechs Kilometer lang, wären dies pro Fahrt knapp 27 Euro. Plus die Stationskosten von 4,36 € beträgt die Gebühr für die einmalige Route 31,36 Euro. „Dies macht 50 Prozent der gesamten Betriebskosten eines Bahnunternehmens aus”, berichtet Ulrich Beele, Sprecher des Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe (ZRL).

Mit der Beschaffenheit der Bahnhöfe habe dieser Tarif nur teilweise etwas zu tun. „Nur die Verkehrsstationen, also die Gleise, die Bahnsteige und die Unterstellhäuschen sind relevant. Das Bahnhofsgebäude hat mit den Kosten nichts zu tun. Im Fall von Unna gehört es ja nicht einmal mehr der Deutschen Bahn, sondern einem Investor”, erklärt Beele. Die Moral der Geschicht': Maroder Bahnhof oder nicht – die Stationskosten blieben dieselben.

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P+R-Anlage : Problemberg blockiert den "Durchstich"

Westfälische Rundschau Holzwickede, 18.01.2010, Peter Gräber

Holzwickede. Wie wichtig die P+R-Anlage und der Durchstich an der Stehfenstraße für die Gemeinde sind, zeigt die Tatsache, dass dieses Investitionsvorhaben neben der Mensa das einzige noch
verbleibende dieses Jahr sein soll.

 Für andere Investitionen ist kein Geld mehr da. Doch auch die Park-and-ride-Anlage steht auf der Kippe.

So klingt Bürgermeister Jenz Rother längst nicht mehr so optimistisch wie noch vor einigen Wochen. Zu komplex sind die Probleme und zu viele Hürden türmen sich auf, seit die Deutsche Bahn die Gemeinde in eine fatale Situation gebracht hat. Zur Erinnerung: Monatelang lagen die fertigen Pläne für das 2,8 Mio. Euro teure Projekt fertig in der Schublade. Immer wieder mussten sie geändert werden, weil die Bahn sich nicht entscheiden konnte, ob sie auf vier, drei, zwei oder nur ein Gleis verzichten will. „Weil die Bahn schließlich gar kein Gleis mehr abgeben will, brauchen wir jetzt noch Gelände von Aldi und Rewe”, so Rother. Zwar will das Land weiter den Löwenanteil des 2,8 Mio. Euro teuren Projektes finanzieren. Doch nun kommen auf die Gemeinde enorme Mehrkosten zu: Denn Aldi und Rewe bzw. der Investor Bischof knüpfen ihr Entgegenkommen an erhebliche Gegenleistungen. Klartext: Die Gemeinde braucht 30 zusätzliche Stellplätze, die nicht mehr auf dem Bahngelände realisiert werden können. Aldi möchte einige zusätzliche Stellplätze als Ausgleich, außerdem die eigene Verkaufsfläche erheblich erweitern. Rewe möchte den vollen Ausgleich der verlorenen Stellplätze, außerdem den vorhandenen Getränkemarkt erweitern – natürlich alles auf Kosten der Gemeinde.

Zudem müsste auf einige vorhandene Pflanzbeete verzichtet und eine neue Zufahrtsituation geschaffen werden. Dazu wäre ein neues Lärmgutachten nötig, welches – anders als das alte – nicht mehr auf einer Schätzung, sondern auf einer präzisen Verkehrszählung basieren müsste. „Als Ergebnis müssen wir dann vielleicht auch noch für zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen sorgen”, fürchtet Rother.

Eine runde Million Euro Mehrkosten sind schon jetzt keineswegs unrealistisch. „Die Frage ist, ob wir das überhaupt von Arnsberg genehmigt bekommen”, schwant Rother, der einen Nothaushalt auf jeden Fall vermeiden will. „Wir werden natürlich alles versuchen, es doch noch hin zu kriegen”, verspricht Jenz Rother. „Was wir jetzt zunächst brauchen, ist grünes Licht von Aldi und Rewe, dass von dort keine weiteren Forderungen mehr an uns gestellt werden.”

Für andere Investitionen ist kein Geld mehr da. Doch auch dieses Projekt steht auf der Kippe.

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Am 09.01.2010 machte der Sonderzug von Osnabrück nach Winterberg in Holzwickede Halt.
An der Spitze war die Lok der Baureihe 41 360, leider hatte der Zug über eine Stunde Verspätung und wir mußten im dichten Schneetreiben auf die Ankunft des Zuges warten.

Das Warten hat sich aber gelohnt,

Bilder siehe auf der Seite "Bilder vom Bahnhof Holzwickede" Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4, Bild 5, Bild 6
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Die eurobahn übernimmt ab 13.12.2009 von der Deutschen Bahn die Linie RE 13 "Maas-Wupper-Express" Hamm-Unna-Holzwickede-Hagen-Wuppertal-Düsseldorf-Mönchengladbach-Venlo
und hat gleich unerwartete Probleme. (hätte man das nicht verhindern können???)

Bericht der eurobahn vom 14.12.2009:
 

14.12.09 Erweiterter Ersatzfahrplan auf dem RE 13 ab 14.12.09 – reibungsloser Start auf dem RE 3

 Hamm/Düsseldorf. Nach weiteren intensiven Planungen konnte ein neuer erweiterter Ersatzfahrplan für den RE 13 aufgestellt werden. Dieser gilt bereits ab Montag, 14.12.2009. Auf der Linie RE 3 war der Start der eurobahn problemlos. Alle Züge sind am Sonntag pünktlich zwischen Dortmund und Düsseldorf gefahren. Im Einzelnen:

Auf dem Abschnitt Mönchengladbach – Düsseldorf – Hagen des RE 13 fahren die Züge zwischen 6:00 und 14:00 im Stundentakt. Auch zwischen 15:00 und 17:00 werden die Züge auf diesem Teilstück des RE 13 stündlich fahren. Gegenüber dem bisher vorgestellten Plan konnte das Angebot fast verdoppelt werden. Auch der Fahrplan für den Samstag (19.12.09) liegt nun vor. Hier werden Züge nahezu nach dem gleichen Plan wie montags bis freitags fahren. Die Ausnahme ist der erste Zug von Hagen nach Düsseldorf (6:02 ab Hagen). Dieser kann erst ab Düsseldorf nach Mönchengladbach fahren. In Mönchengladbach ist immer Anschluss an die Züge von und nach Venlo. Da der Bahnsteig in Ennepetal in Fahrtrichtung Hagen noch nicht fertig gestellt ist, ist ein Halt der Ersatzzüge der Deutschen Bahn in Ennepetal derzeit nicht möglich.

Auch für das östliche Teilstück zwischen Hagen und Hamm gibt es am 14.12.2009 eine kleine Verbesserung. Der stark von Pendlern und Schülern genutzte Zug um 6:58 ab Hagen nach Hamm wird ebenfalls fahren. Ob dies am Dienstag und im weiteren Verlauf der Woche auch möglich sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Dieses Konzept gilt zunächst bis 23.12.2009. Für die Zeit danach laufen derzeit noch intensive Prüfungen und Planungen zwischen der eurobahn, DB Regio und den weiteren Eisenbahnunternehmen der Region.

Der RE 13 wird auf dem westlichen Abschnitt Mönchengladbach - Venlo mit Zügen der Deutschen Bahn befahren. Hier wird das komplette Fahrplanangebot gefahren.

Der Ersatzplan des RE 3 bleibt mit allen Fahrten des Fahrplans und dem Umstieg in Dortmund Richtung Hamm bleibt unverändert. Der Start der eurobahn auf dieser Linie verlief am Sonntag planmäßig, pünktlich um 0:03 ist der erste RE 3 der eurobahn von Dortmund nach Düsseldorf gefahren. Auch im weiteren Verlauf des Tages sind alle Züge pünktlich gefahren.

Aufgrund von Verzögerungen bei der Zulassung von 14 der 18 neuen Fahrzeuge durch das Eisenbahnbundesamt kann die eurobahn nicht vollständig mit der Bedienung der Linien RE 3 und RE 13 beginnen. Deshalb ist die Erarbeitung dieses Ersatzkonzeptes notwendig geworden. „Wir sind der Deutschen Bahn sehr dankbar für die schnelle und sehr gute Unterstützung in dieser Notsituation“, so Hans Leister, Geschäftsführer der Keolis Deutschland (eurobahn). „Es ist uns bewusst, dass dieses Konzept eine gute, aber keine umfassende Lösung im Sinne unserer Fahrgäste dieser Linien ist. Wir arbeiten auch intensiv an der Erweiterung und Verbesserung und hoffen diese schnell umsetzen zu können“, so Leister weiter.

Aktuelle Informationen zu den Fahrplänen und der weiteren Entwicklung sind regelmäßig auf der Homepage der eurobahn unter www.eurobahn.de zu finden. Die Aktualität der Fahrplanmedien kann aufgrund der sehr kurzfristigen Änderungen nicht gewährleistet werden. Daher ist ein Blick auf die eurobahn-Homepage immer sinnvoll.


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Verzögerte Fahrzeugzulassung verschiebt Start der eurobahn auf RE 3 und RE 13
Westfälische Rundschau Kamen 11.12.2009 

Hamm. Zum Fahrplanwechsel am 13.12.2009 kann die eurobahn nicht vollständig auf den Linien RE 3 und RE 13 fahren. Der Grund dafür sind Verzögerungen bei der Zulassung von 14 der 18 neuen FLIRT-Fahrzeuge. Trotz intensiver Bemühungen des Fahrzeugherstellers Stadler und Unterstützung der eurobahn war es nicht möglich, eine rechtzeitige Zulassung zu erhalten. Alle Beteiligten arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Erteilung der Zulassung.

Die beiden Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) und die eurobahn arbeiten gemeinsam mit der Deutschen Bahn an einem Ersatzkonzept ab dem 13.12.2009. Fest steht heute bereits Folgendes:

Sobald die noch fehlenden Fahrzeuge vom Hersteller mit Zulassung geliefert werden, kann die eurobahn den Betrieb auf den Linien RE 3 und RE 13 aufnehmen.

„Alle Vorbereitungen, die wir beeinflussen können, sind abgeschlossen und wir stehen für die Betriebsaufnahme bereit. Nur eben die Zulassung der Fahrzeuge fehlt für unseren Start“, so Hans Leister, Geschäftsführer der Keolis Deutschland. „Wir bedauern sehr, dass wir nicht pünktlich zum 13.12.2009 starten können, obwohl es noch sehr lange nach einem positiven Bescheid des Eisenbahnbundesamtes aussah. Heute haben wir jedoch die traurige Nachricht des Fahrzeugherstellers Stadler erhalten“, so Leister weiter.

Bei der Zulassung der langen Fahrzeuge (5-teilige FLIRT) prüft das EBA derzeit, ob die nachträglich von Stadler eingereichten Unterlagen nun vollständig sind und allen Anforderungen entsprechen. „Wir hoffen, dass der Hersteller bald die Zulassung erhält, und dass wir diese missliche Situation bald beenden können. In jedem Fall sind wir der Deutschen Bahn für die Nothilfe außerordentlich dankbar. Wir bitten bei allen Fahrgästen der Linien RE 3 und RE 13 schon jetzt um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten“, bedauert Leister.

 

Hellweger Anzeiger vom 11.12.2009
Keine Zulassung - Eurobahn darf nicht fahren

SCHWERTE Kein einziger Zug verkehrt am Sonntag, 13. Dezember, auf dem Regionalexpress 13 Hamm-Schwerte-Mönchengladbach. Die Eurobahn, die an diesem Tag die Bedienung übernehmen sollte, hat noch nicht die Zulassung vom Eisenbahn-Bundesamt erhalten.

„Laut Eisenbahn-Bundesamt hat der Hersteller Stadler nicht alle Nachweise erbracht, die notwendig sind“, erklärt Eurobahn-Sprecher Marco Vogel.
Sicherheitsrelevante Bauteile
Betroffen seien nach Angaben der Behörde auch sicherheitsrelevante Bauteile wie Radsätze und Bremsen. Ihre vier kürzeren, vierteiligen Triebwagen – ansonsten so gut wie bauartgleich – darf die Eurobahn dagegen einsetzen. Sie sollen den Regionalexpress 3 Dortmund-Düsseldorf planmäßig bedienen.
An einem Fahrplan für den RE13 ab Montag wird fieberhaft gearbeitet. „Wir sind im Gespräch mit der Deutschen Bahn und haben Anfragen an an Eisenbahn-Verkehrsunternehmen gestellt“, hofft Vogel auf Ersatzfahrzeuge: „Ich denke, es wird irgendetwas fahren.“ 

 

Keolis-Sprecher weist Kritik zurück : Eurobahn verdoppelt Kapazität zu BVB-Heimspielen

Westfälische Rundschau Unna/Holzwickede, Holzwickede, 09.12.2009, Peter Gräber

Holzwickede. Nach unserem Bericht über den Aufmarsch der Bundespolizei nach dem jüngsten BVB-Heimspiel auf dem Bahnhof Holzwickede meldete sich ein Leser bei uns und kritisierte die Eurobahn (Keolis):

Von Randale am Haltepunkt Holzwickede könne nicht die Rede sein. Vielmehr habe Eurobahn nach dem Spiel wieder einmal nur einen Triebzug eingesetzt, noch dazu ohne Begleitpersonal. Zudem sei der Zug außerplanmäßig nicht bis Soest gefahren, sondern nur bis Holzwickede. Die Eurobahn sei „schlichtweg überfordert mit der Beförderung zu besonderen Anlässen” wie den BVB-Heimspielen.

„Wir hatten bereits für die Abfahrt um 17.42 Uhr ein zusätzliches Fahrzeug bereitgestellt”, weist Keolis-Sprecher Marco Vogel diesen Vorwurf zurück. Danach seien die Züge wieder in der ohnehin schon doppelten Regelkapazität (217 Sitzplätze) im 30-Minuten-Takt gefahren (statt 60-Minuten-Takt). „Ein zusätzliches Fahrzeug für den Zug um 18.42 Uhr ab Signal-Iduna-Park (1,5 Stunden nach Spielende) ist erfahrungsgemäß nicht notwendig, da die Mehrzahl der Fußballfans zu dieser Zeit erfahrungsgemäß bereits die Heimreise angetreten haben”, so Kurz weiter. Auch vor den Heimspielen werde selbstverständlich ein Sonderzug eingesetzt – zusätzlich zu den Sonderzügen der Bahn.

Wenn die Eurobahn in Holzwickede außerplanmäßig Endstation gemacht habe, sei das ein Sonderfall. „Das machen wir, wenn sich eine Verspätung aufgeschaukelt hat, um wieder in den planmäßigen Takt zu kommen.”

Fahrgäste müssten dann nur aussteigen und die kurz darauf folgenden nächste Eurobahn zur Weiterfahrt nehmen. Natürlich gebe es entsprechende Durchsagen in den Zügen. Doch solche Durchsagen werden im Lärm der Fußballfans möglicherweise nicht von allen wahrgenommen. peg

 

Bahnhof Holzwickede : Großeinsatz der Bundespolizei

Westfälische Rundschau Unna, Holzwickede, 05.12.2009, Lars Reckermann

Ein Zug voll mit Fußballrowdys hat Samstagabend gegen 19 Uhr für einen Großeinsatz der Bundespolizei am Holzwickeder Bahnhof gesorgt. Letztendlich entpuppte sich der Einsatz aber als Luftnummer.

Wie ein Sprecher der Dortmunder Polizeileitstelle erklärte, wurden die zehn Mannschaftswagen der Bundespolizei von dem Zugführer angefordert. Der Zug von Dortmund Richtung Soest sei überfüllt.
Die Fußballfans (Dortmund spielte zu Hause gegen Nürnberg und gewann 4:0) würden den Schaffner nicht mehr aus dem Zug lassen. Es gebe zudem Randale in den Abteilen.

Die Bundespolizisten eilten mit Blaulicht zum Einsatzort und fuhren erst einmal an der Bahnhofseinfahrt an der Unterführung vorbei. Als sie indessen am Bahnhof Holzwickede ankamen, war der Zug
bereits weitergefahren. "So ernst kann es dann ja nicht gewesen sein, wenn der Zug einfach weiterfährt", sagte der Polizeisprecher. Zu einem Einsatz zum nächsten Halte-Bahnhof des Zuges in Unna wurden die Einsatzkräfte auf jeden Fall nicht gerufen.

Nach 20 Minuten war der Einsatz am Bahnhof Holzwickede vorbei, rückten die blauen Einsatzwagen wieder ab, diesmal ohne Martinshorn und Blaulicht.

 

 

Feuerwehr tankt Dampflok auf, 11000 Liter Wasser spendiert

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Fotos: Udo Darenberg

Westfälische Rundschau Unna,  Holzwickede, 29.11.2009, Ruben Schulte
Keinen lodernden Flammen, sondern den Durst einer alten Dampflok musste die Feuerwehr am Samstagabend löschen.
„Tender leer” hatte nämlich die 96 Jahre alte P8 (38 2267) des Eisenbahnmuseums Bochum- Dahlhausen gemeldet, die von einer Langstreckentour zum Paderborner Weihnachtsmarkt
gerade wieder auf dem Rückweg nach Hattingen war.

Dabei zog das alte Stahlross sechs restlos ausgebuchte Personenwagen hinter sich her, ihrer Altersklasse entsprechend aus den 30er bis 50er Jahren. „Die Jungs vom Eisenbahnmuseum
'hatten uns schon vorab gefragt ob wir ihr Lok nicht mit Wasser auftanken können”, erklärte Brandinspektor Marco Schäfer. Mit zehn Kameraden richtete die Feuerwehr einen
Wasser-Pendeltransport ein, denn 11 000 Liter mussten in den leeren Tender gefüllt werden. Das Tanklöschfahrzeug aus dem Löschzug Mitte mit 3 000 sowie die Löschgruppenfahrzeug aus
Opherdicke und Hengsen mit je 1 000 Liter Wasser an Bord mussten je dreimal anfahren, um den Durst der Dampflok zu stillen. „Das gute war, dass unsere B-Schläuche direkt an den
Tender der Lok passten”, sagte Schäfer. Das feuerwehrkompatible Befüllungssystem hatten die Restauratoren der Lok extra nachgerüstet, weil Wassertanks mit Rüssel wie im
Western-Film längst von Oberleitungen abgelöst sind.  Über 100 Schaulustige hielten während des Tankens auf dem Bahnsteig die Stellung, warteten aber am falschen Gleis.
Der historische Zug war zunächst falsch in den Bahnhof eingefahren, sodass die Wasseranschlüsse für die Feuerwehr vom Bahnsteig aus unerreichbar waren. Samt Umpark-Aktion
rastete die historische Lok etwa eine Stunde in Holzwickede und machte sich dann mit 30 Minuten Verspätung auf den Heimweg zum Eisenbahnmuseum.
Die Wartezeit fiel allerdings nicht ins Gewicht – von Bochum nach Paderborn waren fast fünf Stunden Fahrzeit angesetzt.

 

 

Eurobahn

Halbstundentakt für RB59 am Samstag gefordert

Westfälische Rundschau,  Unna, 21.06.2009, Stefan Rebein

Der halbstündige Takt der Regionalbahn 59 am Samstag - von vielen Bahnfahrern schmerzlich vermisst – wird auch mit der Änderung des Fahrplanes zum Jahresende nicht wieder eingeführt. Dennoch gibt es im Zuge der Eurobahn aktuelle Neuigkeiten für Fahrgäste aus Unna und Holzwickede.

Seit zwei Jahren fährt die Hellwegbahn samstags nur noch stündlich nach Dortmund und Soest. Daran hat auch die Änderung des Auftragnehmers dieser Strecke – Eurobahn – keinen Einfluss. Nach Willen des zuständigen Verkehrsverbundes jedoch kein Dauerzustand. „Das Ziel lautet weiterhin, den Halbstundentakt auf dieser Strecke wieder einzuführen”, erklärt Thomas Ressel, zuständig für Planung beim Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL).

Hintergrund ist die Kürzung von Bundesmitteln für den Personennahverkehr. Die betroffene Verbindung strich der benachbarte und finanziell klamme Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), mit dem der ZRL die Strecke betreibt.

Als Auftraggeber der Eurobahn zeigt sich der ZRL mit seinem Auftragnehmer zuletzt sehr zufrieden. Auch wenn es anfangs Startschwierigkeiten gab, fallen nun eher lobende Worte für „zeitgemäße Züge”. Zwar seien die Fahrgäste bislang nicht gezählt worden, aber „subjektiv finde ich, dass es mehr geworden sind”, meint Ressel, der täglich selbst mit der Eurobahn zu seinem Arbeitssitz nach Unna pendelt.

Zeitersparnis bringen laut ZRL die Fahrkartenautomaten an Bord und die modernen, schnelleren Züge, die mit bis zu 160 km/h über die Schienen rollen. Sie erfahren damit Fahrzeitreserven. „Die Umsteigequalität ist nun eine andere”.

Dennoch seien an manchen Streckenabschnitten die Weichen noch nicht auf einen reibungslosen Schienenverkehr gestellt. Grund: Mangelnde

Infrastruktur. Am Knotenpunkt Soest etwa fehlen zwei Weichen. Dadurch kann es zu Verspätungen kommen. Denn verspätete Züge aus Hamm müssen auch über die eine vorhandene Weiche fahren und blockieren damit die Hellwegbahn. Weitere Flaschenhälse gibt es zum Beispiel beim Bahnübergang in Dortmund-Aplerbeck. Dort darf die Hellwegbahn nur 20 km/h fahren. Auch der Bahnhof Dortmund-Hörde gilt wegen der Zugdichte als Hemmschuh (siehe hierzu auch die Infobox).

Aus solchen Hemmnissen können Verspätungen entstehen, die Reiseplanungen über den Haufen werfen können. Um Fahrgäste an Bord auf dem Laufenden zu halten, gibt es bald ein Informationssystem, dass in Echtzeit alle verbindenden Anschlussmöglichkeiten überträgt. Via Monitor sollen Reisende alle nötigen Informationen bekommen. „Sogar auf welchem Gleis der nächste Zug abfährt”, schildert Ressel. Bundesweit ein Pilotprojekt.

Außerdem richtet die Eurobahn gerade eine eigene Internet-Plattform ein. Künftig soll es dort minutengenaue Auskünfte über die ankommenden Züge geben.

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Hellweger Anzeiger Unna, vom 25.03.2009 von Tobe Kestin
100 Tage „volle Portion Leben“ auf den Gleisen

Eine Entschuldigung ist nicht messbar. Die der Eurobahn schon, sie ist 10, 5 Zentimeter hoch und 66, 5 Zentimeter lang.
So groß ist der Informationszettel, den die Eurobahn-Mitarbeiter am 101. Tag nach Betriebsbeginn gemeinsam mit einem Pflaster-Set in 5000-facher Ausführung an ihre Kunden verschenkt haben. „Entschuldigung“ ist das Papier überschrieben und versucht all die Unannehmlichkeiten zu erklären, die den vergangenen vier Monaten aufgetaucht sind.

Zur Erinnerung: Im äußerst kalten Winter hatten mehrere der modernen Züge Startschwierigkeiten. Beim ersten Heimspiel der Borussia hatten die Verantwortlichen schlicht und einfach die Massen der BVB-Fans überschätzt. Dann waren Türen kaputt und manch ein Trittbrett ließ sich nicht ausfahren. Außerdem beklagten sich einige Kunden über dreckige Züge und die Graffitiszene hat die gelb-weißen Züge vom ersten Betriebstage an zu ihrem Hauptziel auserkoren.

Die Bilanz nach 100 Tagen präsentierten die Verantwortlichen aber nicht mit betretener Miene. Denn eigentlich ist einiges viel besser geworden, sagt Thomas Ressel vom Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL), einer von fünf Auftraggeber der Eurobahn.

Denn pünktlich ist die Bahn. Und das ist für Kunden das wichtigste Kriterium im öffentlichen Nahverkehr. Bei der Eurobahn sind mindestens 90 von 100 Zügen sind pünktlich. Manche Züge seien sogar überpünktlich am Ziel. „Das hatten wir früher nicht, dass Züge ihre Zeit im Bahnhof abbummeln müssen“, sagt ein zufriedener Thomas Ressel. Im letzten Jahr der Deutschen Bahn im Hellwegnetz wären teilweise nur noch 70 von 100 Zügen pünktlich gewesen, etwa auf der Linie RB59, die auch in Unna hält. „Als die Deutsche Bahn noch im Hellweg-Netz fuhr, hätte ich ein Buch über Kundenbeschwerden schreiben können“, sagte Ressel gestern in Hamm. Die fast hundertprozentige Pünktlichkeit sei für die Größe und äußerst starke Auslastung des Hellwegnetzes sehr ordentlich. Die Eurobahn werde die Situation weiter beobachten und überlegen, wie sie die Fahrt ihre Sorgenkinder verbessern können. Das seien die Züge auf der Strecke Dortmund-Münster und Hamm-Bielefeld. Dort ist die Eurobahn gemeinsam mit dem Fernverkehr auf dem Gleis. In Hamm fährt wenige Minuten vor der Eurobahn ein IC los, wenige Minuten danach ein ICE. Hat der IC Verspätung, muss die Eurobahn warten, manchmal auch den ICE vorlassen. „Wenn denn dieser pünktlich ist“, sagt Ressel. Daran arbeite die Eurobahn.

Die Startschwierigkeiten sind beseitigt, sind sich die Verantwortlichen sicher. Das hätten sie aber gerne früher gehabt, wie der Leiter des operativen Geschäfts von Eurobahn/Keolis, Francois Muller, sagt: „Wir sind jetzt da, wo wir gerne schon nach 20, 30 Tagen gewesen wären.“ Sein Unternehmen wurde „von der vollen Portion Leben“ erwischt.

Für diese Portion Leben versuchte sich die Eurobahn zu entschuldigen, mit dem Erste-Hilfe-Set und dem Infoblatt. Für viele Kunden schien das gestern Früh aber unnötig gewesen zu sein, berichtet Niederlassungsleiter Dr. Stefan Bennemann. Beim Verteilen hätten viele Bahnfahrer gesagt: „Entschuldigen? Wofür denn, es läuft doch!“
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Warum eine gründliche Putzfrau Alptraum der Bahn ist

 Holzwickede, WR/WAZ Ausgabe Unna vom 13.03.2009, Peter Gräber

Holzwickede. (peg) Nicht überall wo Bahn draufsteht, ist auch Bahn drin. Dieser Umstand ist der unübersichtlichen Neuorganisation der Bahn nach der Privatisierung geschuldet. Nichteisenbahnern sei hier erklärt, warum das auch zum unansehnlichen Zustand des Holzwickeder Bahnhof beiträgt.

Dazu muss man zunächst wissen, dass der Bahnhof zwar durch ein kleines weißes Schild mit den beiden roten Buchstaben DB als Betriebsanlage der Bahn ausgewiesen ist. Die Deutsche Bahn AG ist darum aber noch längst nicht allein zuständig. So gehören zunächst große Teile des Bahngeländes an der Stehfenstraße zum Bundeseisenbahnvermögen und damit einer DB-Holding. Die Bahnsteige (nur bis zur Einfassung), die Zugänge und ein kleines Stück der Unterführung liegen in Verantwortung des DB-Bahnservices. Die eigentlichen Gleise und Böschungen gehören dagegen zur DB-Netz-AG. Für die Zufahrt zum Bahnhof, den Wendehammer mit dem Pflanzbeet, ist schließlich die Gemeinde zuständig.

Gut möglich also, dass die vom DB-Bahnservice beauftragte private Putzkolonne die Bahnsteige auftragsgemäß sauber fegt – den Dreck einen Meter weiter im Pflanzbeet aber ignorieren muss, weil sie dort nicht putzen darf. Vollends kompliziert wird es, wenn es um die Gleise geht: Um Zigarettenkippen oder anderen Dreck darauf zu entfernen, müsste zunächst eine Betriebs- und Bauanweisung beantragt werden. Die Gleise betreten dürfen aber nur Personen, die ganz bestimmte gesundheitliche und fachliche Anforderungen erfüllen. Zudem muss für jede Reinigung der Gleisanlagen der Zugverkehr unterbrochen werden, was natürlich ebenfalls zu beantragen ist.

Für jeden Eisenbahner dürfte es ein Albtraum sein, eine gründliche Putzfrau über alle Verantwortlichkeiten hinweg den Besen schwingen zu sehen. Bahnkunden und Bürgern ist das alles schnuppe. Sie wollen einen sauberen Bahnhof – egal wer ihn putzt. Allerdings: „Auf gar keinen Fall kann das ein Ehrenamtlicher sein”, betont Bahnsprecher Torsten Nehring. „Schon aus versicherungsrechtlichen Gründen geht das nicht.”
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Vandalismus und Sauberkeit nicht in den Griff zu kriegen

Bahnhof Holzwickede berüchtigt

 Holzwickede, WR/WAZ vom 11.03.2009, Peter Gräber
Holzwickede. (peg) Der Bahnhof Holzwickede ist bahnintern berüchtigt: „Für uns ist das ganz eindeutig ein Brennpunkt”, räumt Bahnsprecher Torsten Nehring ein.
Wobei die Sauberkeit des Bahnhofgeländes nur das geringere Problem scheint: „Der Vandalismus ist in Holzwickede besonders ausgeprägt”, erklärt der Bahnsprecher. Zwar habe die Deutsche Bahn auch andernorts mit mutwilligen Zerstörungen zu kämpfen, doch in der Emschergemeinde kriegen die Bahnmanager „schon langsam graue Haare”.

Jüngstes Beispiel: Allein am vergangenen Wochenende wurden Papierkörbe aus der Verankerung gerissen, die Scheiben der Schaukästen mit den Fahrplänen eingeschlagen und die Fahrpläne herausgerissen. Auch das Glas der gerade erst fertig gestellten neuen Einhausung vor der Fußgängerunterführung versuchten die Vandalen einzutreten. „Es hat Gott sei Dank stand gehalten”, sagt der Bahnsprecher. Die meisten der Beschädigungen seien bereits wieder repariert. Doch der Sachschaden durch die Vandalen dürfte jedes Jahr allein am Bahnhof Holzwickede in die zehntausende Euro gehen, schätzt Nehring. Auch im Umfeld des Bahnhofes kommt es immer wieder Zerstörungen und Diebstählen an abgestellten Fahrrädern oder Autos oder Wandschmiererein.

„Sie können uns glauben, dass wir in ständigem Kontakt zur Polizei, den Behören und unseren Mitarbeitern vor Ort stehen”, betont Nehring. „Wir tun wirklich alles, was uns möglich ist. Aber manche Leute scheinen nur darauf zu warten, dass wir etwas reparieren oder Neues aufstellen, nur um es sofort wieder kaputt zu machen.” Letztlich handele es sich allerdings um ein gesellschaftliches Problem.

10.März 2009
gestern am 09.03. war ich gegen 15:00 Uhr am Bahnhof in Holzwickede und konnte beobachten wie dort von einem Bahn Mitarbeiter gefegt wurde.
Heute habe ich mir dann mal das Ergebnis angesehen und wurde doch (wie erwartet) schwer enttäuscht.
Es wurde nur im Bereich des DBPlusPunkt (das Wartehäuschen) gefegt, im Bereich danach sieht es noch immer so aus wie bisher. In den Büschen liegt nach wie vor sehr viel Unrat, Papier, leere Flaschen usw.
Auf den Treppen zur Unterführung liegt alles voll Zigarettenkippen, Papierschnipsel usw. obwohl ich den Mitarbeiter
dort habe fegen sehen. Was er gefegt hat....?
Mir fehlen die Worte, was man dazu sagen soll.
Ich bzw. wir hatten gehofft, das der Artikel in der Presse vom Samstag die Bahn aufgerüttelt hätte.
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Bahn lässt ehrenamtliche Paten abblitzen

 Holzwickede, WR/WAZ vom 06.03.2009, Peter Gräber
Holzwickede. Horst Schmitz war früher selbst bei der Bahn in Holzwickede beschäftigt. Heute stemmt er sich mit seinem Freund Hermann Volke gegen den stetigen Verfall des Bahnhofes: „Ein Jammer, wie hier alles verdreckt und kaputt geht.”
Beide wollen den Bahnhof Holzwickede notfalls selbst auf Vordermann bringen – doch die Bahn lässt sie nicht.

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Schon länger stehen die beiden Bahnfreunde mit dem VRR und dem Bahn-Service in Dortmund in Kontakt und weisen auf Mängel und Missstände am Bahnhof Holzwickede hin. „Die Telefonzelle ist kaputt, überall liegt Müll – es wird nicht richtig gesäubert”, stellt Schmitz fest. Auf ihre Hinweise hin erfuhren sie: „Der Bahnhof Holzwickede wird angeblich täglich von einer Säuberungskolonne gereinigt, was die Bahn selbst alle zwei bis drei Wochen auch kontrolliert”, berichten die beiden Beschwerdeführer. Das sei ihnen auch schriftlich immer wieder mitgeteilt worden. „Dass dies nicht stimmen kann, weiß jeder, der Bahnhof kennt. In nur einer Woche kann der gar nicht so zugemüllt werden”, glaubt Schmitz – und dokumentierte den Zustand des Bahnhofes in einer ganzen Fotoserie. Richtig sauer wurden Schmitz und Hermann Volker aber, als sie sich der Bahn als Bahnhofspaten andienten – und abgewiesen wurden. Hintergrund: Zu Beginn des Jahres rief die Deutsche Bahn in ganz Deutschland Reisende, Kunden und Bürger öffentlich dazu auf, sich ehrenamtlich als Paten für Bahnhöfe zu Verfügung zu stellen. Die Paten sollen als Augen und Ohren der Bahnmanager Schäden und Mängel an den Bahnhöfen melden, damit diese abgestellt werden können. „Bahnhofspaten können die Bahn wirkungsvoll in ihrem Bemühen unterstützen, diesen neuwertigen Zustand (der Bahnhöfe) möglichst lange zu erhalten”, warb die Bahn.

„Wir wurden mit dem Hinweis abgewiesen, dass es für Holzwickede schon einen Paten gibt, mit dessen ausgezeichneter Arbeit man sehr zufrieden ist”, sagt Schmitz. „Nur: Bisher haben wir noch keinen in Holzwickede gefunden, der etwas von diesem Paten gehört hat. Wen der so hoch gelobt wird, warum sieht der Bahnhof dann so aus?”, wundern sich die beiden. Ex-Lokführer Horst Schmitz wäre sogar bereit, „den Bahnhof ehrenamtlich selbst zu reinigen”, sagt er, „das Werkzeug dafür hätte ich noch. Mit tut es einfach in der Seele weh zu sehen, wie der Bahnhof immer mehr verkommt.” Aber selbst dieses Angebot lehnte die Bahn ab. Von der Deutschen Bahn war gestern keine Stellungnahme in dieser Sache zu erhalten.

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Ein ähnlicher Artikel erschien auch heute am 07.03.2009 im Hellweger Anzeiger Unna

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06.03.2009 - Bahnhof Holzwickede zur Zeit sehr verdreckt
am Bahnhof Holzwickede ist es zur Zeit sehr verschmutzt, das ist ein Zustand der für die Kunden der Bahn ein großes Ärgernis ist. Für einige Bahnhöfe im Bereich des Verkehrsverbundes (VRR) gibt es gemeinsam mit der Deutschen Bahn, Bahnhofspaten um die Qualität an den Bahnhöfen zu verbessern.
Für den Bahnhof Holzwickede habe ich mich und Herr Horst Schmitz aus Kamen als Bahnhofspaten beworben.
Leider bekamen wir vom Bahnhofsmanagement Dortmund die Nachricht, das es für Holzwickede bereits einen solchen Bahnhofspaten geben soll. Dies nahmen wir zum Anlaß, mal auf die Zustände am Bahnhof die örtliche Presse aufmerksam zu machen. Hierzu haben wir einige Fotos zur Dokumentation erstellt.
Hier eine kleine Auswahl der Fotos vom 05. März 2009

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Bilder von Horst Schmitz

Brand im leer stehenden Bahngebäude

Holzwickede, 24.02.2009 Ausgabe der WR/WAZ vom 25.02.2009
Holzwickede. Am Bahnhof Holzwickede hat gestern Nachmittag gegen 15.30 Uhr ein leer stehendes Gebäude gebrannt. Die Feuerwehr geht davon aus, dass Unbekannte in dem Gebäude gezündelt haben. Das Feuer zerstörte Teile des Dachstuhls. ...
... Beide Löschzüge waren etwa eine Stunde im Einsatz.
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...Bahnsprecher Gerd Felser

Holzwickede, 15.02.2009, Ausgabe der WR/WAZ Unna vom 15.02.2009 Holzwickede. (peg)
Die Gemeinde Holzwickede will die Unterführung Nordstraße umgestalten und auch die Deutsche Bahn will am Bahnhof Holzwickede für rund zwei Millionen Euro modernisieren. Wir fragten bei Bahn-Pressesprecher Gerd Felser nach.
Am Bahnhof Holzwickede wird derzeit gearbeitet. Hat die Modernisierungsoffensive Bahnhöfe schon begonnen?

Felser: Nein, noch nicht. Bei der aktuellen Baumaßnahme wird das Dach für den Zugang zum Bahnhof neu gemacht, die so genannte Einhausung. Außerdem werden noch ein paar kleinere Reparaturen durchgeführt. Das hat aber noch nichts mit der Modernisierungsoffensive zu tun.

Kann Holzwickede überhaupt auf Mittel aus dem Programm hoffen?

Ja, in Holzwickede sind aus diesem Programm für rund zwei Millionen Euro Modernisierungsmaßnahmen vorgesehen. Im Zuge dieser Maßnahmen, mit denen voraussichtlich 2010 begonnen wird, sind zwei Fahrstühle geplant, die einen behindertengerechten Zugang zum Bahnhof ermöglichen werden. Außerdem ist eine neue Beleuchtung vorgesehen, neue Dächer über den Bahnsteigen und eine Modernisierung des Wegesystems.

Die Gemeinde Holzwickede wird mit eigenem Geld die Unterführung umgestalten. Deshalb sähe man es gerne im Rathaus, wenn die Deutsche Bahn auch etwas Geld in die Hand nehmen und zumindest die Stahlkonstruktion der Brücke optisch ansprechender gestalten würde. Sind dafür auch noch Gelder aus dem Programm übrig?

Nein, das ist bislang nicht vorgesehen. Der Wunsch der Gemeinde ist zwar verständlich, doch die Brücke gehört nicht zum Bahnhof und dafür ist auch eine andere Gesellschaft zuständig. Da werden separate Gespräche geführt werden müssen.

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Mein Leserbrief vom 15.02.2009 an:
Westfälische Rundschau Unna
Hellweger Anzeiger Unna
Antenne Unna
ZRL Unna
(Leserbrief wurde in der Westf. Rundschau Unna und im Hellweger Anzeiger am 17.02.09 veröffentlicht)

Ihren Bericht vom 14.02.2009 nehme ich zum Anlaß mal wieder über die Mißstände bei der DB über fehlende Informationen zu berichten.

Heute am Sonntag 15.02. bin ich mit dem Zug zum BVB fahren, wie ich Ihrer Ausgabe vom 14.02. entnehme, sollten die Reisenden am Spieltag (also heute) über die Fahrzeiten an den Bahnhöfen informiert werden.

Nun wie soll das gehen ?
Aushänge hierüber gibt es nicht, wie ich mich heute selbst überzeugen konnte.

Sollen sich die Reisenden irgendwann zum Bahnhof begeben und auf Durchsagen warten?
Wann soll man zum Bahnhof gehen?
Wann kommen die Durchsagen? 

Ich bin dann heute um 15:33 Uhr mit der Eurobahn gefahren, da gab es auch wieder ein Problem, 3 Türen ließen sich nicht öffnen und Reisende konnten dort nicht ein- bzw. aussteigen.

Das ist äußerst schwach und nebulös von der DB, wie soll man sich als Reisender über das Verkehren der Sonderzüge informieren???

Meiner Meinung nach, müßten spätestens einen Tag vor dem Spieltag Aushänge an den beteiligten Bahnhöfen über das Verkehren der Züge informieren.

Diese Aushänge gab es ja einmal in Holzwickede und Unna. Jetzt hängen diese Informationen nur noch am Bahnhof Dortmund-Signal Iduna Park (Dortmund-Westfalenhalle)

Wie man am Aushang erkennen kann, ist dafür der Geschäftsbereich Station & Service, Bahnhofsmanagement Dortmund der DB zuständig. Dieser Geschäftsbereich ist auch für die Bahnhöfe Holzwickede und Unna zuständig.

Warum werden da diese Aushänge nicht mehr ausgehangen? 

Der digitale Zugrichtungs Anzeiger der an Gleis 4 und an Gleis 2/3 hängt, zeigt seit Mitte Dezember den Hinweis,
das dort eine Umprogrammierung erfolgt, und die Anzeige Ende Januar 2009 wieder einsatzbereit ist.

Jetzt haben wir den 15.02.2009 und immer ist noch nichts zu sehen.

PS in diesem Zusammenhang möchte ich noch ein großes Ärgernis ansprechen,
der Bahnhof Holzwickede ist mittlerweile sehr verdreckt. Überall liegt sehr viel Schmutz, an den Treppen und die Unterführung zum Gleis 2/3 sind stark verdreckt.
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05.02.2009
es geschehen doch noch Wunder bei der Deutschen Bahn.
Nach nur 15 Jahren nach dem Abriss der Überdachung vom Gleis 4/5 zum Gleis 2/3 begannen heute die Arbeiten zum Aufbau einer neuen Überdachung.
Die Überdachung wurde 1994 beim Abriss des Bahnhofsgebäudes abgerissen, für mich gab es dafür keinen Grund.!!

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03.02.2009

mein Leserbrief an die Westfälische Rundschau Unna, Hellweger Anzeiger Unna, Radio Antenne Unna,
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe
(mein Leserbrief wurde im Hellweger Anzeiger am 04.02.09 veröffentlicht)

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute morgen habe ich Ihren interessanten Artikel über die Eurobahn und deren
Probleme mit den BVB Heimspielen gelesen/gehört.

Die Deutsche Bahn (nicht Eurobahn) setzt fast immer zu den Spielen Sonderzüge ab Hamm über Bönen,
Unna und Holzwickede ein.

Nur weiß das niemand, da diese Fahrpläne merkwürdigerweise nicht veröffentlicht werden.
Bis vor einiger Zeit hat die DB AG hier in Holzwickede Aushänge hierüber angebracht, zudem wurden diese Fahrpläne in der örtlichen Presse (WR und Hellweger) veröffentlicht.

Dies unterbleibt schon einige Zeit, vielleicht setzen Sie sich bei der DB AG
mal dafür ein das Reisende über diese Züge informiert werden.

Beim Benutzen dieser Züge würden die Regelzüge der Eurobahn sicher spürbar entlastet.

Am letzten Samstag z.B. fuhren die Sonderzüge ab Unna um 13:31 Uhr und um 13:48 Uhr
 

03.02.2009
Eurobahn lässt etliche BVB-Fans stehen

Unna, 02.02.2009, Jens Schopp (aus WR/WAZ Unna vom 03.02.09)
Unna. Die Eurobahn ist bei ihrem ersten Härtetest am Wochenende glatt durchgefallen. Das Unternehmen bedient seit Mitte Dezember die Bahnstrecke zwischen Soest und Dortmund. Am Samstag galt es, die Fans von Borussia Dortmund zum Bundesligaspiel zu fahren. Was sich abspielte, war zum Teil Chaos.
Vergangenen Samstag gegen 14.30: Auf dem Bahnsteig am Haltepunkt Holzwickede bibbern rund 100 Fans. Ein eisiger Ostwind pfeift über das Gelände. Alle sind froh, als der Zug angekündigt wird – pünktlich sogar. Als der Triebwagen leise und elegant die letzte Kurve vor dem Bahnsteig nimmt, ist den Fans klar, was passieren wird.

Es wird eng werden. In den Gängen der Bahn stehen schon die Fußballfreunde, die zwischen Soest und Unna eingestiegen sind. Eine Tür ist defekt. Viele Leute kommen erst gar nicht in den Zug, sind wütend. Der Eurobahn-Schaffner wird beschimpft. Ein Reisender lässt sich den Namen geben. Viele Borussen-Fans machen auf dem Absatz kehrt, marschieren zu ihren Autos und kommen auf dem letzten Drücker zum Spiel.

Eurobahn habe vor seinem ersten Härtetest Stichproben an Spieltagen im November und Dezember gemacht. „Man ist zu dem Schluss gekommen, dass ein Triebwagen für die Hinfahrt um 14.30 Uhr ausreiche”, so Thomas Ressel vom Zweckverband Ruhr-Lippe, der den Schienenverkehr in der Region managt. Da hat man sich wohl verzählt. „Jetzt wird geprüft, ob auf der Hinfahrt ein doppelter Triebwagen eingesetzt werden kann”, so Thomas Ressel. Ein Triebwagen bietet Platz für 350 Menschen. „Auf der Rückfahrt um 17.42 Uhr vom Haltepunkt am Dortmunder Stadion werden wir beim nächsten Heimspiel einen doppelten Triebwagen einsetzen”, sagt Ressel. Bei der Rückfahrt am vergangenen Samstag habe es aber keine Probleme gegeben, hieß es gestern beim ZRL.

Auch in der Fanabteilung von Borussia Dortmund sind Beschwerden über die Eurobahn eingegangen. „Wir werden mit dem Unternehmen das Gespräch suchen, ob an Spieltagen nicht mehr Züge eingesetzt werden können”, sagt BVB-Pressesprecher Josef Schneck.

Nicht nur die Fans ärgern sich über die Eurobahn. Sie wird auch Thema der SPD-Fraktion sein, die in der ZRL-Verbandsversammlung vertreten ist. Die Genossen aus dem Raum Westfalen-Lippe wollen sich die Eurobahn-Geschäftsführung vorknöpfen. Nicht nur der Ärger am Samstag ist mittlerweile bei der SPD aufgeschlagen. Auch der Zustand der Triebwagen sorgt für Verdruss. „Vertraglich ist Eurobahn verpflichtet, Graffitis unverzüglich von den Zügen zu entfernen. Das passiert nicht schnell genug”, sagt Wulf Erdmann, Geschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion. Thema werden auch die technischen Probleme sein, die Eurobahn auf der Strecke zwischen Münster und Dortmund gehabt hat. Eine Zeit lang konnten keine Doppeltriebwagen eingesetzt werden, so Thomas Ressel.

19.01.09
aus WR/WAZ v. 20. Januar 2009

Abböschung der Zufahrt zum Bahnhof für 790 00 Euro geplant – Die Grünen tragen Investition mit

Unterführung: Teure Schönheits-OP

Holzwickede, 19.01.2009, Peter Gräber
Holzwickede. Nach der Umgestaltung der Unterführung Nordstraße im südlichen Bereich soll noch nicht Schluss ein: Bürgermeister Jenz Rother will die Unterführung weiter aufwerten und nun die
Zufahrt zum Bahnhof angehen.

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790 000 Euro soll die weitere Aufwertung der Unterführung kosten – viel Geld. Doch die Investition sei es wert, findet Bürgermeister Jenz Rother. „Ich weiß aus Gesprächen, dass vielen Holzwickedern die Verschönerung der Unterführung wichtig ist.” Im nächsten Schritt sollen die beiden Wände der Zufahrt zum Bahnhof abgeböscht werden – ähnlich wie die Böschungen im südlichen Bereich. Der Angstraum Unterführung soll nicht nur wieder ein Stück attraktiver werden. Auch der Bus könnte besser zum Haltepunkt am Bahnhof auf- und abfahren. Die Planungen dazu sollen bzw. wurden den Fraktionen in ihren Klausurberatungen schon vorgestellt. Auch für die Holzwickeder Grünen sind die 790 000 Euro „ein dicker Brocken”, wie Sprecher Friedhelm Klemp einräumt. Dennoch will seine Fraktion diese Investition mittragen – aus Kostengründen zunächst nur einen ersten Bauabschnitt. „Es sind zwei weitere Bauabschnitte geplant.

Wie die planungstechnisch und finanziell aufgeteilt werden, ist noch offen”, erläutert Klemp. „Wir meinen aber, dass die östliche Seite der Zufahrt zuerst gemacht werden sollte. Auch weil die Bahn kurzfristig 1,2 Millionen Euro am Bahnhof Holzwickede investieren will.” Dafür sollen etwa auch behindertengerechte Fahrstühle eingebaut. „Erst danach sollte dann der zweite Bauabschnitt angegangen werden.” Ziel der Grünen sei: „Die Unterführung muss hell sein und den Menschen ihre Angstzustände nehmen.”

06.01.2009
Die Probleme werden nicht weniger, bei den derzeitigen eisigen Temperaturen (bis minus 20 grad)
konnte die Eurobahn den Halbstundentakt nicht halten, sondern verkehrte nur im Stundentakt

30.12.2008
Nun hat auch die Eurobahn die ersten Probleme, nach 16 Tagen Betrieb gibt es erhebliche Verspätungen.
In Unna fällt morgens der Zug von Soest nach Dortmund wegen Kälte aus.

Dadurch bedingt war den ganzen Tag der 30 Minuten Takt nicht zu halten.

Laut Eurobahn bilden sich in der Elektronik der Züge Eiskristalle, die beim Betrieb dann schmelzen und Feuchtigkeit entsteht, diese beeinträchtigt die Elektronik ganz erheblich.
Die elektronisch gesteuerten Türen lassen sich dann nicht öffnen, bzw. schließen.

Zitat der Eurobahn: "Wir konnten den Winter vor der Inbetriebnahme der neuen Züge nicht originalgetreu proben, so eine aufwändige Prozedur wäre nur mit einen Kältesimulator möglich gewesen und dieser wiederum für einen privaten Bahnbetreiber unbezahlbar." !!!!!

Die Presse blieb zu diesen Vorfällen erstaunlich ruhig, das wäre zu DB Zeiten sicher anders gewesen.

 

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