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Sie aktuelles Rund um die Bahn aus Holzwickede und der näheren Umgebung
zuletzt aktualisiert
am 29.05.2010
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Zugunfall
sorgt für 922 Minuten Verspätung
Dortmund, 27.05.2010, DerWesten,
Westf. Rundschau Unna/Holzwickede
Dortmund/Schwerte. Nach
einem Unfall war die Bahnstrecke zwischen Unna und Schwerte am Donnerstagmorgen
für drei Stunden gesperrt. Ein Regionalexpress war mit Ladungsteilen eines
entgegenkommenden Güterzugs kollidiert.
Nach Angaben der Deutschen
Bahn ist am Donnerstagmorgen gegen 6.30 Uhr ein Regionalexpress der Linie RE7
Rheine/Krefeld durch Ladungsteile eines entgegenkommenden Güterzuges beschädigt
worden. Der Unfall geschah im Ostberger Tunnel zwischen Holzwickede und Schwerte,
der aber auf Dortmunder Stadtgebiet in Aplerbeck liegt.
Offenbar hatte sich die
Kühlerklappe eines Mähdreschers geöffnet, den der Güterzug
transportierte. Das Eisenbahn-Bundesamt geht derzeit noch von einem Beladungsfehler
aus, sucht aber weiter nach der Ursache.
Die Klappe kollidierte auf
Höhe der oberen Fensterreihe mit dem Personenzug und beschädigte sieben
Fenster und Karosserie. Die Scheiben brachen, splitterten aber nicht. Verletzt
wurde von den rund 250 Personen im Zug niemand niemand.
922 Minuten Verspätung
Nah- und Fernverkehr wurden
umgeleitet. Busse ersetzten den Schienenverkehr. Betroffen waren die Linien
RE 7 und RE 13 sowie der Fernverkehr. Gegen 10 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben.
Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen
wurde die Bahnstrecke von Holzwickede nach Unna von 6.38 bis 9.20 Uhr gesperrt
- die Gegenrichtung war von 7.18 bis 10.05 dicht. Durch die Sperrung hatten
44 Züge insgesamt 922 Minuten Verspätung. 18 Züge wurden umgeleitet.
Ein Zug fiel ganz aus und 15 Züge zum Teil.
Dauerlicht :
Bahnhof bleibt ein Dauerbrenner
Westfälische
Rundschau Holzwickede, 01.03.2010, Peter Gräber
Holzwickede. Besser immer
hell als manchmal dunkel. Nach diesem Motto verfährt die Deutsche Bahn in Holzwickede
und hat die komplette Festbeleuchtung am Flughafenbahnhof
Holzwickede auf Dauerlicht gestellt.
auf
dem Bahnhof Holzwickede brennen seit Tagen 24 Stunden rund um die Uhr dutzende
von Lampen - sozusagen ALLE dort befindlichen Leuchtkörper lassen die Experten
der Deutschen Bahn dort
lustig vor sich hin brennen - und das während in Kopenhagen der Klimagipfel
stattfindet ENERGIE VERSCHWENDUNG STROM SPAREN DB BUNDESBAHN Foto:
WR
Nicht nur Fahrgästen
ist aufgefallen: Seit vielen Monaten erstrahlen die Lampen in allen Laternenmasten
auf dem Gelände rund um die Uhr in voller Wattstärke. Liegt da etwa ein technischer
Defekt vor?
Oder hat die Bahn einfach zuviel Geld? Wir fragten zuletzt anlässlich des Klimagipfels
nach bei der Bahndirektion Düsseldorf und erfuhren: Nach einer technischen Umstellung
sei das Licht am Haltepunkt nicht mehr abzustellen. Die Techniker arbeiteten
an dem Problem und hofften, es noch in 2009 beheben zu können, so ein Bahnsprecher
Anfang Dezember.
Offenbar haben die Techniker der
Bahn inzwischen aufgegeben – und aus Sicherheitsgründen zu einer, vorsichtig
ausgedrückt, eher unkonventionellen Lösung gegriffen. Ein Bahnsprecher bestätigte
gestern,
dass das Licht am Bahnhof Holzwickede überhaupt nicht mehr abgestellt wird.
Das Ein- und Ausschalten der Laternen sei ein Relikt aus Zeiten, als der Bahnhof
noch mit Personal besetzt gewesen sei.
Heute sei es teurer, jedes Mal Personal von Dortmund nach Holzwickede zu schicken,
um das Licht an- und auszuknipsen, als es brennen zu lassen. „So können wir
wenigsten sicher sein, dass das Licht brennt,
wenn mal Schneetreiben, Nebel oder Dunkelheit herrscht”. Ändern wird sich am
Dauerlicht erst etwas, wenn der Bahnhof Holzwickede fernüberwacht werden kann
von Dortmund aus. „Wann das der Fall sein wird,
können wir leider nicht sagen”, so der Bahnsprecher.
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Samstag,
dem 20.02.2010, mal wieder ein kleines Chaos nach dem Fußballspiel BVB - Hannover.
Es kam mal wieder zu
einem kleinen Chaos nach dem Spiel, ich verstehe nicht, das dieses die DB und
die Eurobahn nicht in den Griff bekommen.
Der angekündigte Sonderzug um 17:33 Uhr ab Do-Signal Iduna Park kam nicht, Durchsagen
dazu fehlten.
Um ca. 17:55 Uhr kam der Sonderzug der Eurobahn, planmäßige Abfahrt war 17:42
Uhr. Natürlich wurde dieser Zug von den vielen Fans gestürmt, da der vorherige
Zug ja ausgefallen war.
Im hinteren Teil, wo ich soeben noch hineinkam, schlossen die automatischen
Türen nicht, da einige Reisende in der Tür standen.
Im Zug standen 2 junge
Sicherheitskräfte von ca. 20 Jahren, die keinerlei Autorität ausstrahlten und
auch nicht eingriffen, warum standen diese nicht an der Einstiegstür,
dann hätte man das Problem mit den nicht schließenden Türen sofort lösen können.?
Abfahrt des Zuges war
schließlich gegen 18:05 Uhr, also eine Verspätung von 32 Minuten, wenn man den
ausgefallenen Zug mitzählt.
In Dortmund-Sölde und Holzwickede kam der letzte Teil des Zuges nicht an den
Bahnsteig, der Zug hätte ohne weiteres in Holzwickede weiter durchfahren können,
dann wäre das Problem nicht entstanden.
Die aussteigenden Reisenden mussten einen Höhenunterschied von über 1 Meter
überwinden.
Hier hatten einige ältere Reisende erhebliche Probleme beim Aussteigen, auch
hier griffen der Sicherheitsdienst kaum ein.
Erst durch meine Aufforderung sprang einer des Sicherheitsdienstes aus dem Zug
und half beim "Aussteigen"
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Linie RE 13 :
Eurobahn erhält Zulassung für Flirt-Wagen
Bericht der Westf.
Rundschau Schwerte, 21.02.2010, Iris Allendörfer
Schwerte. Mehr als zwei Monate
nach Betriebsaufnahme der Eurobahn auf der Linie RE 13 (Hamm – Schwerte – Hagen
– Venlo) erteilte das Eisenbahnbundesamt am vergangenen Freitag die Zulassung
für die neuen fünfteiligen Flirt-Fahrzeuge.
Die Zulassung hatte sich für die
14 Regional-Triebwagen aufgrund diverser Änderungen technischer und rechtlicher
Rahmenbedingungen und der damit verbundenen Nachweispflicht deutlich verzögert.
Nach Auskunft von Unternehmenssprecher
Marco Vogel sollen die derzeit auf der Linie RE 13 verkehrenden Ersatzfahrzeuge
jetzt Zug um Zug durch die neuen Flirt-Wagen ersetzt werden. Der Einsatz der
mordernen Züge, so heißt es in der Mitteilung weiter, soll nach der Abnahme
vom Fahrzeughersteller und einer abschließenden technischen Kontrolle durch
die Werkstatt der Eurobahn erfolgen.
Aktuelle Informationen über Fahrpläne
und die weitere Entwicklung unter www.eurobahn.de
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Bericht aus der Westfälischen Rundschau
Unna/Holzwickede am 09.02.2010:
Fans mussten sich in die Eurobahn
quetschen
Chaos bei der Eurobahn am Samstag 06.02.2010. Wer um 16:30 mit der Eurobahn
nach Dortmund zum BVB fahren wollte, der brauchte gute Nerven.
Die Eurobahn setzte keinen doppelten Triebwagen ein, sondern nur eine einteilige
Zugeinheit. Die Folge davon war, bereits in Holzwickede war die Bahn so gut
wie überfüllt.
Die Fußballfans quetschten sich wie die Ölsardinen in den Abteils. In Do-Sölde,
Do-Aplerbeck und Do-Hörde ging dann gar nichts mehr.
Die automatischen Türen schlossen an den Haltestellen erst nach mehrmaligen
Versuchen.
Die Deutsche Bahn hatte zuvor 2 Sonderzüge
eingesetzt. Die fuhren allerdings bereits vor 16:00 Uhr. Die Eurobahn ließ einen
Zug mit doppelter Kapazität reichlich früh fahren.
Der rollte bereits um ca. 15:30 ab Unna
Das Fußballspiel in Dortmund (BVB-Eintracht
Frankfurt) fing allerdings erst um 17:30 Uhr an.
Mein Kommentar dazu, hat es sich
bei der Eurobahn noch nicht herumgesprochen, das es diesen Spielbeginn gab.
Warum werden Sonderzüge und Verstärkungszüge 2 Stunden vor Spielbeginn eingesetzt?
Das gilt natürlich auch für die Deutsche Bahn.
Das ist doch erheblich zu früh!!!!
Die Fahrzeit beträgt nur ca. 20 Minuten, warum soll man dann schon gegen 15:30
zum Spiel fahren?
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Bahn : Zwischenhalt zum Schnäppchenpreis
WR Unna/Holzwickede, 22.01.2010,
Dennis Betzholz
Unna. Eine kurze Frage im Ausschuss
für Stadtentwicklung brachte die Verwaltungsspitze zum Achselzucken. „Was kostet
es, wenn ein Zug in Unna hält und kann mit Blick auf den maroden Bahnhof dieses
Geld nicht einfach einbehalten werden?” Wir gingen der Frage nach.
Eine kurze Frage im Ausschuss für
Stadtentwicklung brachte die Verwaltungsspitze zum Achselzucken. „Was kostet
es, wenn ein Zug in Unna hält und kann mit Blick auf den maroden Bahnhof dieses
Geld nicht einfach einbehalten werden?” Eine Antwort gab's im Ratssaal nicht.
Damit habe die Stadt nichts zu tun. Stimmt! Also begaben wir uns auf die Spurensuche.
Wer mit dem Zug von Unna nach Holzwickede
pendelt, zahlt für die Kurzstrecke 2,25 €. Hätten Sie gewusst, dass diese Route
für das Bahnunternehmen selbst erheblich teurer ist? Vergleichbar mit der Landegebühr
an Flughäfen fallen für Züge Stations- und Trassenkosten an, die an den Inhaber,
also die Deutsche Bahn, gezahlt werden müssen.
Je nach Region und Größe des Bahnhofs
variiert dieser Kostensatz. Die Bahnhöfe in Unna und Holzwickede gehören der
kleinsten von vier Kategorien an. 2,18 € pro Haltestopp werden hier fällig.
Zum Vergleich: In Dortmund, Kategorie eins, kostet der Stopp 20,76 €, in Berlin
sogar 43,79 Euro. Für die Eurobahn, die das Hellweg-Netz vor gut einem Jahr
übernommen hat, sind Unna und Holzwickede also echte Schnäppchen.
Wären da nicht noch die Trassenkosten:
Pro gefahrenen Kilometer auf der Hellweg-Achse muss die Eurobahn, die mit der
Deutschen Bahn einen Nutzungsvertrag über zwölf Jahre eingegangen ist, 4,49
€ berappen. Bei der Strecke Unna – Holzwickede, etwa sechs Kilometer lang, wären
dies pro Fahrt knapp 27 Euro. Plus die Stationskosten von 4,36 € beträgt die
Gebühr für die einmalige Route 31,36 Euro. „Dies macht 50 Prozent der gesamten
Betriebskosten eines Bahnunternehmens aus”, berichtet Ulrich Beele, Sprecher
des Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe (ZRL).
Mit der Beschaffenheit der Bahnhöfe
habe dieser Tarif nur teilweise etwas zu tun. „Nur die Verkehrsstationen, also
die Gleise, die Bahnsteige und die Unterstellhäuschen sind relevant. Das Bahnhofsgebäude
hat mit den Kosten nichts zu tun. Im Fall von Unna gehört es ja nicht einmal
mehr der Deutschen Bahn, sondern einem Investor”, erklärt Beele. Die Moral der
Geschicht': Maroder Bahnhof oder nicht – die Stationskosten blieben dieselben.
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P+R-Anlage : Problemberg blockiert
den "Durchstich"
Westfälische Rundschau
Holzwickede, 18.01.2010, Peter Gräber
Holzwickede. Wie wichtig die P+R-Anlage
und der Durchstich an der Stehfenstraße für die Gemeinde sind, zeigt die Tatsache,
dass dieses Investitionsvorhaben neben der Mensa das einzige noch
verbleibende dieses Jahr sein soll.
Für andere Investitionen ist
kein Geld mehr da. Doch auch die Park-and-ride-Anlage steht auf der Kippe.
So
klingt Bürgermeister Jenz Rother längst nicht mehr so optimistisch wie noch
vor einigen Wochen. Zu komplex sind die Probleme und zu viele Hürden türmen
sich auf, seit die Deutsche Bahn die Gemeinde in eine fatale Situation gebracht
hat. Zur Erinnerung: Monatelang lagen die fertigen Pläne für das 2,8 Mio. Euro
teure Projekt fertig in der Schublade. Immer wieder mussten sie geändert werden,
weil die Bahn sich nicht entscheiden konnte, ob sie auf vier, drei, zwei oder
nur ein Gleis verzichten will. „Weil die Bahn schließlich gar kein Gleis mehr
abgeben will, brauchen wir jetzt noch Gelände von Aldi und Rewe”, so Rother.
Zwar will das Land weiter den Löwenanteil des 2,8 Mio. Euro teuren Projektes
finanzieren. Doch nun kommen auf die Gemeinde enorme Mehrkosten zu: Denn Aldi
und Rewe bzw. der Investor Bischof knüpfen ihr Entgegenkommen an erhebliche
Gegenleistungen. Klartext: Die Gemeinde braucht 30 zusätzliche Stellplätze,
die nicht mehr auf dem Bahngelände realisiert werden können. Aldi möchte einige
zusätzliche Stellplätze als Ausgleich, außerdem die eigene Verkaufsfläche erheblich
erweitern. Rewe möchte den vollen Ausgleich der verlorenen Stellplätze, außerdem
den vorhandenen Getränkemarkt erweitern – natürlich alles auf Kosten der Gemeinde.
Zudem
müsste auf einige vorhandene Pflanzbeete verzichtet und eine neue Zufahrtsituation
geschaffen werden. Dazu wäre ein neues Lärmgutachten nötig, welches – anders
als das alte – nicht mehr auf einer Schätzung, sondern auf einer präzisen Verkehrszählung
basieren müsste. „Als Ergebnis müssen wir dann vielleicht auch noch für zusätzliche
Lärmschutzmaßnahmen sorgen”, fürchtet Rother.
Eine
runde Million Euro Mehrkosten sind schon jetzt keineswegs unrealistisch. „Die
Frage ist, ob wir das überhaupt von Arnsberg genehmigt bekommen”, schwant Rother,
der einen Nothaushalt auf jeden Fall vermeiden will. „Wir werden natürlich alles
versuchen, es doch noch hin zu kriegen”, verspricht Jenz Rother. „Was wir jetzt
zunächst brauchen, ist grünes Licht von Aldi und Rewe, dass von dort keine weiteren
Forderungen mehr an uns gestellt werden.”
Für
andere Investitionen ist kein Geld mehr da. Doch auch dieses Projekt steht auf
der Kippe.
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Am 09.01.2010 machte
der Sonderzug von Osnabrück nach Winterberg in Holzwickede Halt.
An der Spitze war die Lok der Baureihe 41 360, leider hatte der Zug über eine
Stunde Verspätung und wir mußten im dichten Schneetreiben auf die Ankunft des
Zuges warten.
Das Warten hat sich
aber gelohnt,
Bilder siehe auf der
Seite "Bilder vom Bahnhof Holzwickede"
Bild 1, Bild 2,
Bild 3, Bild
4, Bild 5, Bild
6
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Die eurobahn
übernimmt ab 13.12.2009 von der Deutschen Bahn die Linie RE 13
"Maas-Wupper-Express" Hamm-Unna-Holzwickede-Hagen-Wuppertal-Düsseldorf-Mönchengladbach-Venlo
und hat gleich unerwartete Probleme. (hätte man das nicht verhindern können???)
Bericht der
eurobahn vom 14.12.2009:
14.12.09 Erweiterter Ersatzfahrplan auf dem RE
13 ab 14.12.09 – reibungsloser Start auf dem RE 3
Hamm/Düsseldorf.
Nach weiteren intensiven Planungen konnte ein neuer erweiterter Ersatzfahrplan
für den RE 13 aufgestellt werden. Dieser
gilt bereits ab Montag, 14.12.2009. Auf der Linie RE 3 war der Start der eurobahn
problemlos. Alle Züge sind am Sonntag pünktlich zwischen Dortmund und Düsseldorf
gefahren. Im Einzelnen:
Auf dem Abschnitt
Mönchengladbach – Düsseldorf – Hagen des RE 13
fahren die Züge zwischen 6:00 und 14:00 im Stundentakt. Auch zwischen 15:00
und 17:00 werden die Züge auf diesem Teilstück des RE 13 stündlich fahren. Gegenüber
dem bisher vorgestellten Plan konnte das Angebot fast verdoppelt werden. Auch
der Fahrplan für den Samstag (19.12.09) liegt nun vor. Hier werden Züge nahezu
nach dem gleichen Plan wie montags bis freitags fahren. Die Ausnahme ist der
erste Zug von Hagen nach Düsseldorf (6:02 ab Hagen). Dieser kann erst ab Düsseldorf
nach Mönchengladbach fahren. In Mönchengladbach ist immer Anschluss an die Züge
von und nach Venlo. Da der Bahnsteig in Ennepetal in Fahrtrichtung Hagen noch
nicht fertig gestellt ist, ist ein Halt der Ersatzzüge der Deutschen Bahn in
Ennepetal derzeit nicht möglich.
Auch für das östliche
Teilstück zwischen Hagen und Hamm gibt es am 14.12.2009 eine kleine Verbesserung.
Der stark von Pendlern und Schülern genutzte Zug um 6:58 ab Hagen nach Hamm
wird ebenfalls fahren. Ob dies am Dienstag und im weiteren Verlauf der Woche
auch möglich sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Dieses Konzept gilt zunächst
bis 23.12.2009. Für die Zeit danach laufen derzeit noch intensive Prüfungen
und Planungen zwischen der eurobahn, DB Regio und den weiteren Eisenbahnunternehmen
der Region.
Der RE
13 wird auf dem westlichen Abschnitt Mönchengladbach - Venlo mit
Zügen der Deutschen Bahn befahren. Hier wird das komplette Fahrplanangebot gefahren.
Der Ersatzplan des
RE 3 bleibt mit allen Fahrten des Fahrplans und dem Umstieg in Dortmund
Richtung Hamm bleibt unverändert. Der Start der eurobahn auf dieser Linie verlief
am Sonntag planmäßig, pünktlich um 0:03 ist der erste RE 3 der eurobahn von
Dortmund nach Düsseldorf gefahren. Auch im weiteren Verlauf des Tages sind alle
Züge pünktlich gefahren.
Aufgrund von Verzögerungen
bei der Zulassung von 14 der 18 neuen Fahrzeuge durch das Eisenbahnbundesamt
kann die eurobahn nicht vollständig mit der Bedienung der Linien RE 3 und RE
13 beginnen. Deshalb ist die Erarbeitung dieses Ersatzkonzeptes notwendig geworden.
„Wir sind der Deutschen Bahn sehr dankbar für die schnelle und sehr gute Unterstützung
in dieser Notsituation“, so Hans Leister, Geschäftsführer der Keolis Deutschland
(eurobahn). „Es ist uns bewusst, dass dieses Konzept eine gute, aber keine umfassende
Lösung im Sinne unserer Fahrgäste dieser Linien ist. Wir arbeiten auch intensiv
an der Erweiterung und Verbesserung und hoffen diese schnell umsetzen zu können“,
so Leister weiter.
Aktuelle Informationen
zu den Fahrplänen und der weiteren Entwicklung sind regelmäßig auf der Homepage
der eurobahn unter www.eurobahn.de zu finden.
Die Aktualität der Fahrplanmedien kann aufgrund der sehr kurzfristigen Änderungen
nicht gewährleistet werden. Daher ist ein Blick auf die eurobahn-Homepage
immer sinnvoll.
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Verzögerte Fahrzeugzulassung verschiebt
Start der eurobahn auf RE 3 und RE 13
Westfälische Rundschau Kamen 11.12.2009
Hamm. Zum Fahrplanwechsel
am 13.12.2009 kann die eurobahn nicht vollständig auf den Linien RE 3 und RE
13 fahren. Der Grund dafür sind Verzögerungen bei der Zulassung von 14 der 18
neuen FLIRT-Fahrzeuge.
Trotz intensiver Bemühungen des Fahrzeugherstellers Stadler und Unterstützung
der eurobahn war es nicht möglich, eine rechtzeitige Zulassung zu erhalten.
Alle Beteiligten arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Erteilung der Zulassung.
Die beiden Aufgabenträger
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) und die eurobahn
arbeiten gemeinsam mit der Deutschen Bahn an einem Ersatzkonzept ab dem 13.12.2009.
Fest steht heute bereits Folgendes:
-
Am Sonntag, 13.12.2009:
-
Die eurobahn wird mit
den vier bislang zugelassenen neuen Fahrzeugen alle planmäßigen Züge
der Linie RE 3 fahren.
-
Die Deutsche Bahn wird
auf der Linie RE 13 im Abschnitt Mönchengladbach – Venlo alle planmäßigen
Fahrten durchführen.
-
Die Züge der RE 13 im
Abschnitt Hamm – Mönchengladbach fallen an diesem Tag leider aus.
- Ab Montag, 14.12.2009:
- Die Deutsche Bahn wird auf
dem RE 13 im Abschnitt Mönchengladbach – Venlo alle planmäßigen Fahrten
durchführen.
- Die eurobahn wird mit den
zugelassenen neuen Fahrzeugen den RE 3 auf dem Abschnitt Dortmund – Düsseldorf
fahren.
Sobald die noch
fehlenden Fahrzeuge vom Hersteller mit Zulassung geliefert werden, kann die
eurobahn den Betrieb auf den Linien RE 3 und RE 13 aufnehmen.
„Alle Vorbereitungen,
die wir beeinflussen können, sind abgeschlossen und wir stehen für die Betriebsaufnahme
bereit. Nur eben die Zulassung der Fahrzeuge fehlt für unseren Start“, so Hans
Leister, Geschäftsführer der Keolis Deutschland. „Wir bedauern sehr, dass wir
nicht pünktlich zum 13.12.2009 starten können, obwohl es noch sehr lange nach
einem positiven Bescheid des Eisenbahnbundesamtes aussah. Heute haben wir jedoch
die traurige Nachricht des Fahrzeugherstellers Stadler erhalten“, so Leister
weiter.
Bei der Zulassung
der langen Fahrzeuge (5-teilige FLIRT) prüft das EBA derzeit, ob die nachträglich
von Stadler eingereichten Unterlagen nun vollständig sind und allen Anforderungen
entsprechen. „Wir hoffen, dass der Hersteller bald die Zulassung erhält, und
dass wir diese missliche Situation bald beenden können. In jedem Fall sind wir
der Deutschen Bahn für die Nothilfe außerordentlich dankbar. Wir bitten bei
allen Fahrgästen der Linien RE 3 und RE 13 schon jetzt um Entschuldigung für
die entstehenden Unannehmlichkeiten“, bedauert Leister.
Hellweger Anzeiger vom
11.12.2009
Keine Zulassung - Eurobahn darf nicht fahren
SCHWERTE Kein einziger
Zug verkehrt am Sonntag, 13. Dezember, auf dem Regionalexpress 13 Hamm-Schwerte-Mönchengladbach.
Die Eurobahn, die an diesem Tag die Bedienung übernehmen sollte, hat noch
nicht die Zulassung vom Eisenbahn-Bundesamt erhalten.
„Laut Eisenbahn-Bundesamt
hat der Hersteller Stadler nicht alle Nachweise erbracht, die notwendig sind“,
erklärt Eurobahn-Sprecher Marco Vogel.
Sicherheitsrelevante Bauteile
Betroffen seien nach Angaben der Behörde auch sicherheitsrelevante Bauteile
wie Radsätze und Bremsen. Ihre vier kürzeren, vierteiligen Triebwagen – ansonsten
so gut wie bauartgleich – darf die Eurobahn dagegen einsetzen. Sie sollen
den Regionalexpress 3 Dortmund-Düsseldorf planmäßig bedienen.
An einem Fahrplan für den RE13 ab Montag wird fieberhaft gearbeitet. „Wir
sind im Gespräch mit der Deutschen Bahn und haben Anfragen an an Eisenbahn-Verkehrsunternehmen
gestellt“, hofft Vogel auf Ersatzfahrzeuge: „Ich denke, es wird irgendetwas
fahren.“
Keolis-Sprecher weist
Kritik zurück : Eurobahn verdoppelt Kapazität zu BVB-Heimspielen
Westfälische
Rundschau Unna/Holzwickede, Holzwickede, 09.12.2009, Peter Gräber
Holzwickede. Nach unserem Bericht
über den Aufmarsch der Bundespolizei nach dem jüngsten BVB-Heimspiel auf
dem Bahnhof Holzwickede meldete sich ein Leser bei uns und kritisierte
die Eurobahn (Keolis):
Von Randale am Haltepunkt Holzwickede
könne nicht die Rede sein. Vielmehr habe Eurobahn nach dem Spiel wieder
einmal nur einen Triebzug eingesetzt, noch dazu ohne Begleitpersonal.
Zudem sei der Zug außerplanmäßig nicht bis Soest gefahren, sondern nur
bis Holzwickede. Die Eurobahn sei „schlichtweg überfordert mit der Beförderung
zu besonderen Anlässen” wie den BVB-Heimspielen.
„Wir hatten bereits
für die Abfahrt um 17.42 Uhr ein zusätzliches Fahrzeug bereitgestellt”,
weist Keolis-Sprecher Marco Vogel diesen Vorwurf zurück. Danach seien
die Züge wieder in der ohnehin schon doppelten Regelkapazität (217 Sitzplätze)
im 30-Minuten-Takt gefahren (statt 60-Minuten-Takt). „Ein zusätzliches
Fahrzeug für den Zug um 18.42 Uhr ab Signal-Iduna-Park (1,5 Stunden nach
Spielende) ist erfahrungsgemäß nicht notwendig, da die Mehrzahl der Fußballfans
zu dieser Zeit erfahrungsgemäß bereits die Heimreise angetreten haben”,
so Kurz weiter. Auch vor den Heimspielen werde selbstverständlich ein
Sonderzug eingesetzt – zusätzlich zu den Sonderzügen der Bahn.
Wenn die Eurobahn in Holzwickede
außerplanmäßig Endstation gemacht habe, sei das ein Sonderfall. „Das machen
wir, wenn sich eine Verspätung aufgeschaukelt hat, um wieder in den planmäßigen
Takt zu kommen.”
Fahrgäste müssten dann nur
aussteigen und die kurz darauf folgenden nächste Eurobahn zur Weiterfahrt
nehmen. Natürlich gebe es entsprechende Durchsagen in den Zügen. Doch
solche Durchsagen werden im Lärm der Fußballfans möglicherweise nicht
von allen wahrgenommen. peg
Bahnhof Holzwickede
: Großeinsatz der Bundespolizei
Westfälische Rundschau Unna,
Holzwickede, 05.12.2009, Lars Reckermann
Ein Zug voll mit Fußballrowdys
hat Samstagabend gegen 19 Uhr für einen Großeinsatz der Bundespolizei
am Holzwickeder Bahnhof gesorgt. Letztendlich entpuppte sich der Einsatz
aber als Luftnummer.
Wie ein Sprecher der Dortmunder
Polizeileitstelle erklärte, wurden die zehn Mannschaftswagen der Bundespolizei
von dem Zugführer angefordert. Der Zug von Dortmund Richtung Soest sei
überfüllt.
Die Fußballfans (Dortmund spielte zu Hause gegen Nürnberg und gewann 4:0)
würden den Schaffner nicht mehr aus dem Zug lassen. Es gebe zudem Randale
in den Abteilen.
Die Bundespolizisten eilten
mit Blaulicht zum Einsatzort und fuhren erst einmal an der Bahnhofseinfahrt
an der Unterführung vorbei. Als sie indessen am Bahnhof Holzwickede ankamen,
war der Zug
bereits weitergefahren. "So ernst kann es dann ja nicht gewesen sein,
wenn der Zug einfach weiterfährt", sagte der Polizeisprecher. Zu
einem Einsatz zum nächsten Halte-Bahnhof des Zuges in Unna wurden die
Einsatzkräfte auf jeden Fall nicht gerufen.
Nach 20 Minuten war der Einsatz
am Bahnhof Holzwickede vorbei, rückten die blauen Einsatzwagen wieder
ab, diesmal ohne Martinshorn und Blaulicht.
Feuerwehr
tankt Dampflok auf, 11000 Liter Wasser spendiert

Fotos: Udo Darenberg
Keinen
lodernden Flammen, sondern den Durst einer alten Dampflok musste die Feuerwehr
am Samstagabend löschen.
„Tender leer”
hatte nämlich die 96 Jahre alte P8 (38 2267) des Eisenbahnmuseums Bochum-
Dahlhausen gemeldet, die von einer Langstreckentour zum Paderborner Weihnachtsmarkt
gerade wieder auf dem Rückweg nach Hattingen war.
Dabei zog das alte Stahlross
sechs restlos ausgebuchte Personenwagen hinter sich her, ihrer Altersklasse
entsprechend aus den 30er bis 50er Jahren. „Die Jungs vom Eisenbahnmuseum
'hatten uns schon vorab gefragt ob wir ihr Lok nicht mit Wasser auftanken
können”, erklärte Brandinspektor Marco Schäfer. Mit zehn Kameraden richtete
die Feuerwehr einen
Wasser-Pendeltransport ein, denn 11 000 Liter mussten in den leeren Tender
gefüllt werden. Das Tanklöschfahrzeug aus dem Löschzug Mitte mit 3 000
sowie die Löschgruppenfahrzeug aus
Opherdicke und Hengsen mit je 1 000 Liter Wasser an Bord mussten je dreimal
anfahren, um den Durst der Dampflok zu stillen. „Das gute war, dass unsere
B-Schläuche direkt an den
Tender der Lok passten”, sagte Schäfer. Das feuerwehrkompatible Befüllungssystem
hatten die Restauratoren der Lok extra nachgerüstet, weil Wassertanks
mit Rüssel wie im
Western-Film längst von Oberleitungen abgelöst sind. Über 100 Schaulustige
hielten während des Tankens auf dem Bahnsteig die Stellung, warteten aber
am falschen Gleis.
Der historische Zug war zunächst falsch in den Bahnhof eingefahren, sodass
die Wasseranschlüsse für die Feuerwehr vom Bahnsteig aus unerreichbar
waren. Samt Umpark-Aktion
rastete die historische Lok etwa eine Stunde in Holzwickede und machte
sich dann mit 30 Minuten Verspätung auf den Heimweg zum Eisenbahnmuseum.
Die Wartezeit fiel allerdings nicht ins Gewicht – von Bochum nach Paderborn
waren fast fünf Stunden Fahrzeit angesetzt.
Eurobahn
Halbstundentakt
für RB59 am Samstag gefordert
Der halbstündige Takt der Regionalbahn
59 am Samstag - von vielen Bahnfahrern schmerzlich vermisst – wird auch mit
der Änderung des Fahrplanes zum Jahresende nicht wieder eingeführt. Dennoch
gibt es im Zuge der Eurobahn aktuelle Neuigkeiten für Fahrgäste aus Unna und
Holzwickede.
Seit zwei Jahren
fährt die Hellwegbahn samstags nur noch stündlich nach Dortmund und Soest.
Daran hat auch die Änderung des Auftragnehmers dieser Strecke – Eurobahn –
keinen Einfluss. Nach Willen des zuständigen Verkehrsverbundes jedoch kein
Dauerzustand. „Das Ziel lautet weiterhin, den Halbstundentakt auf dieser Strecke
wieder einzuführen”, erklärt Thomas Ressel, zuständig für Planung beim Zweckverband
Ruhr-Lippe (ZRL).
Hintergrund ist die Kürzung von
Bundesmitteln für den Personennahverkehr. Die betroffene Verbindung strich
der benachbarte und finanziell klamme Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR),
mit dem der ZRL die Strecke betreibt.
Als Auftraggeber der Eurobahn
zeigt sich der ZRL mit seinem Auftragnehmer zuletzt sehr zufrieden. Auch
wenn es anfangs Startschwierigkeiten gab, fallen nun eher lobende Worte
für „zeitgemäße Züge”. Zwar seien die Fahrgäste bislang nicht gezählt worden,
aber „subjektiv finde ich, dass es mehr geworden sind”, meint Ressel, der
täglich selbst mit der Eurobahn zu seinem Arbeitssitz nach Unna pendelt.
Zeitersparnis bringen laut ZRL
die Fahrkartenautomaten an Bord und die modernen, schnelleren Züge, die
mit bis zu 160 km/h über die Schienen rollen. Sie erfahren damit Fahrzeitreserven.
„Die Umsteigequalität ist nun eine andere”.
Dennoch seien an manchen Streckenabschnitten
die Weichen noch nicht auf einen reibungslosen Schienenverkehr gestellt.
Grund: Mangelnde
Infrastruktur. Am Knotenpunkt
Soest etwa fehlen zwei Weichen. Dadurch kann es zu Verspätungen kommen.
Denn verspätete Züge aus Hamm müssen auch über die eine vorhandene Weiche
fahren und blockieren damit die Hellwegbahn. Weitere Flaschenhälse gibt
es zum Beispiel beim Bahnübergang in Dortmund-Aplerbeck. Dort darf die Hellwegbahn
nur 20 km/h fahren. Auch der Bahnhof Dortmund-Hörde gilt wegen der Zugdichte
als Hemmschuh (siehe hierzu auch die Infobox).
Aus solchen Hemmnissen können
Verspätungen entstehen, die Reiseplanungen über den Haufen werfen können.
Um Fahrgäste an Bord auf dem Laufenden zu halten, gibt es bald ein Informationssystem,
dass in Echtzeit alle verbindenden Anschlussmöglichkeiten überträgt. Via
Monitor sollen Reisende alle nötigen Informationen bekommen. „Sogar auf
welchem Gleis der nächste Zug abfährt”, schildert Ressel. Bundesweit ein
Pilotprojekt.
Außerdem richtet die Eurobahn
gerade eine eigene Internet-Plattform ein. Künftig soll es dort minutengenaue
Auskünfte über die ankommenden Züge geben.
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Hellweger
Anzeiger Unna, vom 25.03.2009 von Tobe Kestin
100
Tage „volle Portion Leben“ auf den Gleisen
Eine
Entschuldigung ist nicht messbar. Die der Eurobahn schon, sie ist 10, 5
Zentimeter hoch und 66, 5 Zentimeter lang.
So
groß ist der Informationszettel, den die Eurobahn-Mitarbeiter am 101. Tag
nach Betriebsbeginn gemeinsam mit einem Pflaster-Set in 5000-facher Ausführung
an ihre Kunden verschenkt haben. „Entschuldigung“ ist das Papier überschrieben
und versucht all die Unannehmlichkeiten zu erklären, die den vergangenen
vier Monaten aufgetaucht sind.
Zur
Erinnerung: Im äußerst kalten Winter hatten mehrere der modernen Züge
Startschwierigkeiten. Beim ersten Heimspiel der Borussia hatten die Verantwortlichen
schlicht und einfach die Massen der BVB-Fans überschätzt. Dann waren Türen
kaputt und manch ein Trittbrett ließ sich nicht ausfahren. Außerdem beklagten
sich einige Kunden über dreckige Züge und die Graffitiszene hat die gelb-weißen
Züge vom ersten Betriebstage an zu ihrem Hauptziel auserkoren.
Die
Bilanz nach 100 Tagen präsentierten die Verantwortlichen aber nicht mit
betretener Miene. Denn eigentlich ist einiges viel besser geworden, sagt
Thomas Ressel vom Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL), einer von fünf Auftraggeber
der Eurobahn.
Denn
pünktlich ist die Bahn. Und das ist für Kunden das wichtigste Kriterium
im öffentlichen Nahverkehr. Bei der Eurobahn sind mindestens 90 von 100
Zügen sind pünktlich. Manche Züge seien sogar überpünktlich am Ziel. „Das
hatten wir früher nicht, dass Züge ihre Zeit im Bahnhof abbummeln müssen“,
sagt ein zufriedener Thomas Ressel. Im letzten Jahr der Deutschen Bahn
im Hellwegnetz wären teilweise nur noch 70 von 100 Zügen pünktlich gewesen,
etwa auf der Linie RB59, die auch in Unna hält. „Als die Deutsche Bahn
noch im Hellweg-Netz fuhr, hätte ich ein Buch über Kundenbeschwerden schreiben
können“, sagte Ressel gestern in Hamm. Die fast hundertprozentige Pünktlichkeit
sei für die Größe und äußerst starke Auslastung des Hellwegnetzes sehr
ordentlich. Die Eurobahn werde die Situation weiter beobachten und überlegen,
wie sie die Fahrt ihre Sorgenkinder verbessern können. Das seien die Züge
auf der Strecke Dortmund-Münster und Hamm-Bielefeld. Dort ist die Eurobahn
gemeinsam mit dem Fernverkehr auf dem Gleis. In Hamm fährt wenige Minuten
vor der Eurobahn ein IC los, wenige Minuten danach ein ICE. Hat der IC
Verspätung, muss die Eurobahn warten, manchmal auch den ICE vorlassen.
„Wenn denn dieser pünktlich ist“, sagt Ressel. Daran arbeite die Eurobahn.
Die
Startschwierigkeiten sind beseitigt, sind sich die Verantwortlichen sicher.
Das hätten sie aber gerne früher gehabt, wie der Leiter des operativen Geschäfts
von Eurobahn/Keolis, Francois Muller, sagt: „Wir sind jetzt da, wo wir gerne
schon nach 20, 30 Tagen gewesen wären.“ Sein Unternehmen wurde „von der
vollen Portion Leben“ erwischt.
Für
diese Portion Leben versuchte sich die Eurobahn zu entschuldigen, mit dem
Erste-Hilfe-Set und dem Infoblatt. Für viele Kunden schien das gestern Früh
aber unnötig gewesen zu sein, berichtet Niederlassungsleiter Dr. Stefan
Bennemann. Beim Verteilen hätten viele Bahnfahrer gesagt: „Entschuldigen?
Wofür denn, es läuft doch!“
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Warum
eine gründliche Putzfrau Alptraum der Bahn ist
Dazu
muss man zunächst wissen, dass der Bahnhof zwar durch ein kleines weißes Schild
mit den beiden roten Buchstaben DB als Betriebsanlage der Bahn ausgewiesen
ist. Die Deutsche Bahn AG ist darum aber noch längst nicht allein zuständig.
So gehören zunächst große Teile des Bahngeländes an der Stehfenstraße zum
Bundeseisenbahnvermögen und damit einer DB-Holding. Die Bahnsteige (nur bis
zur Einfassung), die Zugänge und ein kleines Stück der Unterführung liegen
in Verantwortung des DB-Bahnservices. Die eigentlichen Gleise und Böschungen
gehören dagegen zur DB-Netz-AG. Für die Zufahrt zum Bahnhof, den Wendehammer
mit dem Pflanzbeet, ist schließlich die Gemeinde zuständig.
Gut
möglich also, dass die vom DB-Bahnservice beauftragte private Putzkolonne
die Bahnsteige auftragsgemäß sauber fegt – den Dreck einen Meter weiter
im Pflanzbeet aber ignorieren muss, weil sie dort nicht putzen darf. Vollends
kompliziert wird es, wenn es um die Gleise geht: Um Zigarettenkippen oder
anderen Dreck darauf zu entfernen, müsste zunächst eine Betriebs- und Bauanweisung
beantragt werden. Die Gleise betreten dürfen aber nur Personen, die ganz
bestimmte gesundheitliche und fachliche Anforderungen erfüllen. Zudem muss
für jede Reinigung der Gleisanlagen der Zugverkehr unterbrochen werden,
was natürlich ebenfalls zu beantragen ist.
Für
jeden Eisenbahner dürfte es ein Albtraum sein, eine gründliche Putzfrau
über alle Verantwortlichkeiten hinweg den Besen schwingen zu sehen. Bahnkunden
und Bürgern ist das alles schnuppe. Sie wollen einen sauberen Bahnhof –
egal wer ihn putzt. Allerdings: „Auf gar keinen Fall kann das ein Ehrenamtlicher
sein”, betont Bahnsprecher Torsten Nehring. „Schon aus versicherungsrechtlichen
Gründen geht das nicht.”
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Vandalismus
und Sauberkeit nicht in den Griff zu kriegen
Bahnhof
Holzwickede berüchtigt
Holzwickede. (peg) Der Bahnhof Holzwickede ist bahnintern berüchtigt: „Für uns
ist das ganz eindeutig ein Brennpunkt”, räumt Bahnsprecher Torsten Nehring ein.
Wobei
die Sauberkeit des Bahnhofgeländes nur das geringere Problem scheint: „Der Vandalismus
ist in Holzwickede besonders ausgeprägt”, erklärt der Bahnsprecher. Zwar habe
die Deutsche Bahn auch andernorts mit mutwilligen Zerstörungen zu kämpfen, doch
in der Emschergemeinde kriegen die Bahnmanager „schon langsam graue Haare”.
Jüngstes
Beispiel: Allein am vergangenen Wochenende wurden Papierkörbe aus der Verankerung
gerissen, die Scheiben der Schaukästen mit den Fahrplänen eingeschlagen und
die Fahrpläne herausgerissen. Auch das Glas der gerade erst fertig gestellten
neuen Einhausung vor der Fußgängerunterführung versuchten die Vandalen einzutreten.
„Es hat Gott sei Dank stand gehalten”, sagt der Bahnsprecher. Die meisten
der Beschädigungen seien bereits wieder repariert. Doch der Sachschaden durch
die Vandalen dürfte jedes Jahr allein am Bahnhof Holzwickede in die zehntausende
Euro gehen, schätzt Nehring. Auch im Umfeld des Bahnhofes kommt es immer wieder
Zerstörungen und Diebstählen an abgestellten Fahrrädern oder Autos oder Wandschmiererein.
„Sie
können uns glauben, dass wir in ständigem Kontakt zur Polizei, den Behören
und unseren Mitarbeitern vor Ort stehen”, betont Nehring. „Wir tun wirklich
alles, was uns möglich ist. Aber manche Leute scheinen nur darauf zu warten,
dass wir etwas reparieren oder Neues aufstellen, nur um es sofort wieder kaputt
zu machen.” Letztlich handele es sich allerdings um ein gesellschaftliches
Problem.
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10.März 2009
gestern am 09.03. war ich gegen 15:00 Uhr am Bahnhof in Holzwickede und konnte
beobachten wie dort von einem Bahn Mitarbeiter gefegt wurde.
Heute habe ich mir dann mal das Ergebnis angesehen und wurde doch (wie erwartet)
schwer enttäuscht.
Es wurde nur im Bereich des DBPlusPunkt (das Wartehäuschen) gefegt, im Bereich
danach sieht es noch immer so aus wie bisher. In den Büschen liegt nach wie
vor sehr viel Unrat, Papier, leere Flaschen usw.
Auf den Treppen zur Unterführung liegt alles voll Zigarettenkippen, Papierschnipsel
usw. obwohl ich den Mitarbeiter
dort habe fegen sehen. Was er gefegt hat....?
Mir fehlen die Worte, was man dazu sagen soll.
Ich bzw. wir hatten gehofft, das der Artikel in der Presse vom Samstag die Bahn
aufgerüttelt hätte.
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Bahn
lässt ehrenamtliche Paten abblitzen
Holzwickede. Horst Schmitz war früher selbst bei der Bahn in Holzwickede beschäftigt.
Heute stemmt er sich mit seinem Freund Hermann Volke gegen den stetigen Verfall
des Bahnhofes: „Ein Jammer, wie hier alles verdreckt und kaputt geht.”
Beide
wollen den Bahnhof Holzwickede notfalls selbst auf Vordermann bringen – doch
die Bahn lässt sie nicht.

Schon
länger stehen die beiden Bahnfreunde mit dem VRR und dem Bahn-Service in Dortmund
in Kontakt und weisen auf Mängel und Missstände am Bahnhof Holzwickede hin.
„Die Telefonzelle ist kaputt, überall liegt Müll – es wird nicht richtig gesäubert”,
stellt Schmitz fest. Auf ihre Hinweise hin erfuhren sie: „Der Bahnhof Holzwickede
wird angeblich täglich von einer Säuberungskolonne gereinigt, was die Bahn
selbst alle zwei bis drei Wochen auch kontrolliert”, berichten die beiden
Beschwerdeführer. Das sei ihnen auch schriftlich immer wieder mitgeteilt worden.
„Dass dies nicht stimmen kann, weiß jeder, der Bahnhof kennt. In nur einer
Woche kann der gar nicht so zugemüllt werden”, glaubt Schmitz – und dokumentierte
den Zustand des Bahnhofes in einer ganzen Fotoserie. Richtig sauer wurden
Schmitz und Hermann Volker aber, als sie sich der Bahn als Bahnhofspaten andienten
– und abgewiesen wurden. Hintergrund: Zu Beginn des Jahres rief die Deutsche
Bahn in ganz Deutschland Reisende, Kunden und Bürger öffentlich dazu auf,
sich ehrenamtlich als Paten für Bahnhöfe zu Verfügung zu stellen. Die Paten
sollen als Augen und Ohren der Bahnmanager Schäden und Mängel an den Bahnhöfen
melden, damit diese abgestellt werden können. „Bahnhofspaten können die Bahn
wirkungsvoll in ihrem Bemühen unterstützen, diesen neuwertigen Zustand (der
Bahnhöfe) möglichst lange zu erhalten”, warb die Bahn.
„Wir
wurden mit dem Hinweis abgewiesen, dass es für Holzwickede schon einen Paten
gibt, mit dessen ausgezeichneter Arbeit man sehr zufrieden ist”, sagt Schmitz.
„Nur: Bisher haben wir noch keinen in Holzwickede gefunden, der etwas von
diesem Paten gehört hat. Wen der so hoch gelobt wird, warum sieht der Bahnhof
dann so aus?”, wundern sich die beiden. Ex-Lokführer Horst Schmitz wäre sogar
bereit, „den Bahnhof ehrenamtlich selbst zu reinigen”, sagt er, „das Werkzeug
dafür hätte ich noch. Mit tut es einfach in der Seele weh zu sehen, wie der
Bahnhof immer mehr verkommt.” Aber selbst dieses Angebot lehnte die Bahn ab.
Von der Deutschen Bahn war gestern keine Stellungnahme in dieser Sache zu
erhalten.
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Ein ähnlicher Artikel erschien
auch heute am 07.03.2009 im Hellweger Anzeiger Unna
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06.03.2009
- Bahnhof Holzwickede zur Zeit sehr verdreckt
am Bahnhof Holzwickede ist es zur Zeit sehr verschmutzt, das ist ein Zustand
der für die Kunden der Bahn ein großes Ärgernis ist. Für einige Bahnhöfe im
Bereich des Verkehrsverbundes (VRR) gibt es gemeinsam mit der Deutschen Bahn,
Bahnhofspaten um die Qualität an den Bahnhöfen zu verbessern.
Für den Bahnhof Holzwickede habe ich mich und Herr Horst Schmitz aus Kamen als
Bahnhofspaten beworben.
Leider bekamen wir vom Bahnhofsmanagement Dortmund die Nachricht, das es für
Holzwickede bereits einen solchen
Bahnhofspaten geben soll. Dies nahmen wir zum Anlaß, mal auf die Zustände
am Bahnhof die örtliche Presse aufmerksam zu machen. Hierzu haben wir einige
Fotos zur Dokumentation erstellt.
Hier eine kleine Auswahl der Fotos vom 05. März 2009
Bilder
von Horst Schmitz
Brand im
leer stehenden Bahngebäude
Holzwickede. Am Bahnhof Holzwickede hat gestern Nachmittag gegen 15.30 Uhr ein
leer stehendes Gebäude gebrannt. Die Feuerwehr geht davon aus, dass Unbekannte
in dem Gebäude gezündelt haben. Das Feuer zerstörte Teile des Dachstuhls. ...
...
Beide Löschzüge waren etwa eine Stunde im Einsatz.
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...Bahnsprecher
Gerd Felser
Am
Bahnhof Holzwickede wird derzeit gearbeitet. Hat die Modernisierungsoffensive
Bahnhöfe schon begonnen?
Felser:
Nein, noch nicht. Bei der aktuellen Baumaßnahme wird das Dach für den Zugang
zum Bahnhof neu gemacht, die so genannte Einhausung. Außerdem werden noch
ein paar kleinere Reparaturen durchgeführt. Das hat aber noch nichts mit der
Modernisierungsoffensive zu tun.
Kann
Holzwickede überhaupt auf Mittel aus dem Programm hoffen?
Ja,
in Holzwickede sind aus diesem Programm für rund zwei Millionen Euro Modernisierungsmaßnahmen
vorgesehen. Im Zuge dieser Maßnahmen, mit denen voraussichtlich 2010 begonnen
wird, sind zwei Fahrstühle geplant, die einen behindertengerechten Zugang
zum Bahnhof ermöglichen werden. Außerdem ist eine neue Beleuchtung vorgesehen,
neue Dächer über den Bahnsteigen und eine Modernisierung des Wegesystems.
Die
Gemeinde Holzwickede wird mit eigenem Geld die Unterführung umgestalten. Deshalb
sähe man es gerne im Rathaus, wenn die Deutsche Bahn auch etwas Geld in die
Hand nehmen und zumindest die Stahlkonstruktion der Brücke optisch ansprechender
gestalten würde. Sind dafür auch noch Gelder aus dem Programm übrig?
Nein,
das ist bislang nicht vorgesehen. Der Wunsch der Gemeinde ist zwar verständlich,
doch die Brücke gehört nicht zum Bahnhof und dafür ist auch eine andere Gesellschaft
zuständig. Da werden separate Gespräche geführt werden müssen.
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Mein Leserbrief vom 15.02.2009 an:
Westfälische Rundschau Unna
Hellweger Anzeiger Unna
Antenne Unna
ZRL Unna
(Leserbrief wurde in der Westf. Rundschau Unna und im Hellweger Anzeiger am
17.02.09 veröffentlicht)
Ihren Bericht vom 14.02.2009 nehme ich zum Anlaß mal wieder über die Mißstände
bei der DB über fehlende Informationen zu berichten.
Heute am Sonntag 15.02. bin ich mit dem Zug zum BVB fahren, wie ich Ihrer
Ausgabe vom 14.02. entnehme, sollten die Reisenden am Spieltag (also heute)
über die Fahrzeiten an den Bahnhöfen informiert werden.
Nun wie soll das gehen ?
Aushänge hierüber gibt es nicht, wie ich mich heute selbst überzeugen konnte.
Sollen sich die Reisenden irgendwann zum Bahnhof begeben und auf Durchsagen
warten?
Wann soll man zum Bahnhof gehen?
Wann kommen die Durchsagen?
Ich
bin dann heute um 15:33 Uhr mit der Eurobahn gefahren, da gab es auch
wieder ein Problem, 3 Türen ließen sich nicht öffnen und Reisende konnten
dort nicht ein- bzw. aussteigen.
Das ist äußerst schwach und nebulös von der DB, wie soll man sich als Reisender
über das Verkehren der Sonderzüge informieren???
Meiner Meinung nach, müßten spätestens einen Tag vor dem Spieltag Aushänge
an den beteiligten Bahnhöfen über das Verkehren der Züge informieren.
Diese Aushänge gab es ja einmal in Holzwickede und Unna. Jetzt hängen diese
Informationen nur noch am Bahnhof Dortmund-Signal Iduna Park (Dortmund-Westfalenhalle)
Wie man am Aushang erkennen kann, ist dafür der Geschäftsbereich Station
& Service, Bahnhofsmanagement Dortmund der DB zuständig. Dieser Geschäftsbereich
ist auch für die Bahnhöfe Holzwickede und Unna zuständig.
Warum werden da diese Aushänge nicht mehr ausgehangen?
Der
digitale Zugrichtungs Anzeiger der an Gleis 4 und an Gleis 2/3 hängt, zeigt
seit Mitte Dezember den Hinweis,
das dort eine Umprogrammierung erfolgt, und die Anzeige Ende Januar 2009 wieder
einsatzbereit ist.
Jetzt
haben wir den 15.02.2009 und immer ist noch nichts zu sehen.
PS in diesem Zusammenhang möchte ich noch ein großes Ärgernis ansprechen,
der Bahnhof Holzwickede ist mittlerweile sehr verdreckt. Überall liegt sehr
viel Schmutz, an den Treppen und die Unterführung zum Gleis 2/3 sind stark
verdreckt.
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05.02.2009
es
geschehen doch noch Wunder bei der Deutschen Bahn.
Nach nur 15 Jahren
nach dem Abriss der Überdachung vom Gleis 4/5 zum Gleis 2/3 begannen heute die
Arbeiten zum Aufbau einer neuen Überdachung.
Die Überdachung wurde 1994 beim Abriss des Bahnhofsgebäudes abgerissen, für
mich gab es dafür keinen Grund.!!
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03.02.2009
mein Leserbrief an
die Westfälische Rundschau Unna, Hellweger Anzeiger Unna, Radio Antenne Unna,
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe
(mein Leserbrief wurde im Hellweger Anzeiger am 04.02.09 veröffentlicht)
Sehr geehrte Damen und Herren,
heute morgen habe ich Ihren interessanten Artikel über die Eurobahn und deren
Probleme mit den BVB Heimspielen gelesen/gehört.
Die Deutsche Bahn (nicht Eurobahn) setzt fast immer zu den Spielen Sonderzüge
ab Hamm über Bönen,
Unna und Holzwickede ein.
Nur weiß das niemand, da diese Fahrpläne merkwürdigerweise nicht veröffentlicht
werden.
Bis vor einiger Zeit hat die DB AG hier in Holzwickede Aushänge hierüber angebracht,
zudem wurden diese Fahrpläne in der örtlichen Presse (WR und Hellweger) veröffentlicht.
Dies unterbleibt schon einige Zeit, vielleicht setzen Sie sich bei der DB AG
mal dafür ein das Reisende über diese Züge informiert werden.
Beim Benutzen dieser Züge würden die Regelzüge der Eurobahn sicher spürbar entlastet.
Am letzten Samstag z.B. fuhren die Sonderzüge ab Unna um 13:31 Uhr und um 13:48
Uhr
03.02.2009
Eurobahn lässt etliche BVB-Fans stehen
Unna.
Die Eurobahn ist bei ihrem ersten Härtetest am Wochenende glatt durchgefallen.
Das Unternehmen bedient seit Mitte Dezember die Bahnstrecke zwischen Soest und
Dortmund. Am Samstag galt es, die Fans von Borussia Dortmund zum Bundesligaspiel
zu fahren. Was sich abspielte, war zum Teil Chaos.
Vergangenen Samstag
gegen 14.30: Auf dem Bahnsteig am Haltepunkt Holzwickede bibbern rund 100 Fans.
Ein eisiger Ostwind pfeift über das Gelände. Alle sind froh, als der Zug angekündigt
wird – pünktlich sogar. Als der Triebwagen leise und elegant die letzte Kurve
vor dem Bahnsteig nimmt, ist den Fans klar, was passieren wird.
Es wird eng werden. In den Gängen
der Bahn stehen schon die Fußballfreunde, die zwischen Soest und Unna eingestiegen
sind. Eine Tür ist defekt. Viele Leute kommen erst gar nicht in den Zug, sind
wütend. Der Eurobahn-Schaffner wird beschimpft. Ein Reisender lässt sich den
Namen geben. Viele Borussen-Fans machen auf dem Absatz kehrt, marschieren
zu ihren Autos und kommen auf dem letzten Drücker zum Spiel.
Eurobahn habe vor seinem ersten
Härtetest Stichproben an Spieltagen im November und Dezember gemacht. „Man
ist zu dem Schluss gekommen, dass ein Triebwagen für die Hinfahrt um 14.30
Uhr ausreiche”, so Thomas Ressel vom Zweckverband Ruhr-Lippe, der den Schienenverkehr
in der Region managt. Da hat man sich wohl verzählt. „Jetzt wird geprüft,
ob auf der Hinfahrt ein doppelter Triebwagen eingesetzt werden kann”, so Thomas
Ressel. Ein Triebwagen bietet Platz für 350 Menschen. „Auf der Rückfahrt um
17.42 Uhr vom Haltepunkt am Dortmunder Stadion werden wir beim nächsten Heimspiel
einen doppelten Triebwagen einsetzen”, sagt Ressel. Bei der Rückfahrt am vergangenen
Samstag habe es aber keine Probleme gegeben, hieß es gestern beim ZRL.
Auch in der Fanabteilung von Borussia
Dortmund sind Beschwerden über die Eurobahn eingegangen. „Wir werden mit dem
Unternehmen das Gespräch suchen, ob an Spieltagen nicht mehr Züge eingesetzt
werden können”, sagt BVB-Pressesprecher Josef Schneck.
Nicht nur die Fans ärgern sich
über die Eurobahn. Sie wird auch Thema der SPD-Fraktion sein, die in der ZRL-Verbandsversammlung
vertreten ist. Die Genossen aus dem Raum Westfalen-Lippe wollen sich die Eurobahn-Geschäftsführung
vorknöpfen. Nicht nur der Ärger am Samstag ist mittlerweile bei der SPD aufgeschlagen.
Auch der Zustand der Triebwagen sorgt für Verdruss. „Vertraglich ist Eurobahn
verpflichtet, Graffitis unverzüglich von den Zügen zu entfernen. Das passiert
nicht schnell genug”, sagt Wulf Erdmann, Geschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion.
Thema werden auch die technischen Probleme sein, die Eurobahn auf der Strecke
zwischen Münster und Dortmund gehabt hat. Eine Zeit lang konnten keine Doppeltriebwagen
eingesetzt werden, so Thomas Ressel.
19.01.09
aus WR/WAZ v. 20.
Januar 2009
Abböschung
der Zufahrt zum Bahnhof für 790 00 Euro geplant – Die Grünen tragen Investition
mit
Unterführung:
Teure Schönheits-OP
Holzwickede.
Nach der Umgestaltung der Unterführung Nordstraße im südlichen Bereich soll
noch nicht Schluss ein: Bürgermeister Jenz Rother will die Unterführung weiter
aufwerten und nun die
Zufahrt zum Bahnhof angehen.
790 000
Euro soll die weitere Aufwertung der Unterführung kosten – viel Geld. Doch die
Investition sei es wert, findet Bürgermeister Jenz Rother. „Ich weiß aus Gesprächen,
dass vielen Holzwickedern die Verschönerung der Unterführung wichtig ist.” Im
nächsten Schritt sollen die beiden Wände der Zufahrt zum Bahnhof abgeböscht
werden – ähnlich wie die Böschungen im südlichen Bereich. Der Angstraum Unterführung
soll nicht nur wieder ein Stück attraktiver werden. Auch der Bus könnte besser
zum Haltepunkt am Bahnhof auf- und abfahren. Die Planungen dazu sollen bzw.
wurden den Fraktionen in ihren Klausurberatungen schon vorgestellt. Auch für
die Holzwickeder Grünen sind die 790 000 Euro „ein dicker Brocken”, wie Sprecher
Friedhelm Klemp einräumt. Dennoch will seine Fraktion diese Investition mittragen
– aus Kostengründen zunächst nur einen ersten Bauabschnitt. „Es sind zwei weitere
Bauabschnitte geplant.
Wie die planungstechnisch und finanziell aufgeteilt werden, ist noch offen”,
erläutert Klemp. „Wir meinen aber, dass die östliche Seite der Zufahrt zuerst
gemacht werden sollte. Auch weil die Bahn kurzfristig 1,2 Millionen Euro am
Bahnhof Holzwickede investieren will.” Dafür sollen etwa auch behindertengerechte
Fahrstühle eingebaut. „Erst danach sollte dann der zweite Bauabschnitt angegangen
werden.” Ziel der Grünen sei: „Die Unterführung muss hell sein und den Menschen
ihre Angstzustände nehmen.”
06.01.2009
Die Probleme werden nicht weniger, bei den derzeitigen eisigen Temperaturen
(bis minus 20 grad)
konnte die Eurobahn den Halbstundentakt nicht halten, sondern verkehrte nur
im Stundentakt
30.12.2008
Nun hat auch die Eurobahn die ersten Probleme, nach 16 Tagen Betrieb gibt es
erhebliche Verspätungen.
In Unna fällt morgens der Zug von Soest nach Dortmund wegen Kälte aus.
Dadurch bedingt
war den ganzen Tag der 30 Minuten Takt nicht zu halten.
Laut Eurobahn
bilden sich in der Elektronik der Züge Eiskristalle, die beim Betrieb dann schmelzen
und Feuchtigkeit entsteht, diese beeinträchtigt die Elektronik ganz erheblich.
Die elektronisch gesteuerten Türen lassen sich dann nicht öffnen, bzw. schließen.
Zitat der Eurobahn:
"Wir konnten den Winter vor der Inbetriebnahme der neuen Züge nicht originalgetreu
proben, so eine aufwändige Prozedur wäre nur mit einen Kältesimulator möglich
gewesen und dieser wiederum für einen privaten Bahnbetreiber unbezahlbar."
!!!!!
Die Presse
blieb zu diesen Vorfällen erstaunlich ruhig, das wäre zu DB Zeiten sicher anders
gewesen.
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