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Blockstelle Hengsen Neu !!!
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Auf den nächsten Seiten, habe ich einige Dinge aus meinem langen Berufsleben (fast 41 Jahre) bei der "Deutschen Bundesbahn" und später "Deutsche Bahn AG" zusammengetragen.
Diesen Versuch einer Chronik habe ich aus alten Akten des Bahnhof Holzwickede, Zeitungsberichten, Büchern Berichte von Kollegen und eigenem Wissen von und über den Bahnhof Holzwickede erstellt.
Chronik Bahnhof Holzwickede 
Diese Seite wurde zuletzt am 26.04.2010 aktualisiert
Hier können Sie Bilder von Lokomotiven sehen die in Holzwickede stationiert waren
Liste der Dampflokomotiven die beim Bahnbetriebswerk (Bw) Holzwickede stationiert waren
mein früherer Arbeitsplatz kurz vor der Schließung
| Dieses
Bild zeigt mich am Fahrkarten Schalter am 15. Januar 1977 bei der Einführung
eines Mikrofilmlesegerätes.
Hiermit konnten freie Hotelplätze für die Bahn Reisegesellschaft AMEROPA ermittelt werden. Zu diesem Zeitpunkt besaßen nur die Bahnhöfe Hamm und Dortmund so ein Gerät. Das in Holzwickede so ein Gerät installiert wurde hing mit den sehr guten Verkäufen für AMEROPA zusammen. |
Sollte jemand
zur Vervollständigung beitragen können, so bitte ich um Nachricht.
E-Mail
Angefangen habe ich
1958 beim Bahnhof
Soest und kam über Lippstadt,
Bad Sassendorf,
Werl 1965 nach Holzwickede.
Es sollten 14 Tage zur Aushilfe sein, daraus wurden 14 Jahre.!!
Hier arbeitete ich am Fahrkartenschalter
und bei der Güterabfertigung, 1979 wechselte ich als Kundenberater
zur Fahrkartenausgabe Dortmund Hbf und später zur DB-Generalvertretung
Dortmund.
Mit dem 31.12.1998 schied ich aus dem Berufsleben aus und ging nach fast 41 Dienstjahren in den Ruhestand.
Nun widme ich mich meinen
vielen Hobbys, Computer, Fußball, Eisenbahn, Wandern, Sportschießen,
Musik
und natürlich dem Garten.
Jegliche
Veröffentlichung und Abdruck ist nur mit schriftlicher
Genehmigung gestattet.
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Bilder vom Bahnhof Holzwickede
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Der Bahnhof im Wandel der Zeit
Die Chronik vom Bahnhof Holzwickede
aufgezeichnet und zusammengestellt von Hermann Volke
Holzwickede als Knotenpunkt der Bergisch-Märkischen Eisenbahn (1867)
Nicht nur
die Entwicklung der Zeche "Caroline" sondern auch der immer reger
werdende Verkehr auf dem großen, dem Industriegebiet unmittelbar vorgelagertem
Güterbahnhof Holzwickede ließ die Bevölkerungsziffer wachsen.
Auf die Anfänge des Eisenbahnwesens innerhalb der Westfälischen
Grafschaft Mark
und die Bemühungen Harkorts
und des Freiherrn
vom Stein soll hier nicht näher eingegangen werden.
Im Jahre 1855 wurde Holzwickede Eisenbahnstation. Am 9. Juli 1855 wurde die
Eisenbahnlinie Dortmund-Holzwickede-Unna-Soest
eröffnet.
Schon seit 1852 war das Projekt der Bahnlinie von Dortmund
über Hörde - Unna - und Werl nach Soest aufgenommen worden und
seiner Verwirklichung näher gerückt. Man hielt diese Erweiterung
für dringend geboten, sowohl wegen der lokalen Güter der Soester
Börde, als auch, um den Kohlen- und Eisenprodukten einen billigen
Abzugsweg nach dem Osten zu schaffen und um den Thüringischen Verkehr
zum Rhein zu gewinnen.
Das Anlagekapital dieser Bahn wurde auf 1,85 Millionen Taler festgesetzt.
Die Konzessions- und Bestätigungsurkunde zum Bau der Dortmund-Soester
Eisenbahn ist datiert vom 6. Juli 1853.
Da der Bau der Bahn keine größeren Schwierigkeiten bot, so konnte
sie bereits 2 Jahre nach der Konzessions Erteilung; am 9.Juli 1855, in ihrer
ganzen Länge von 7,127 Meilen dem Verkehr übergeben werde.
In diesem Zusammenhang sei auf ein bekanntes Beispiel der aus Annette
von Droste-Hülshoff für die Kinder der "roten Erde"
bezeugten Gabe des "zweiten Gesichts" hingewiesen. Zu dem nicht
unbeträchtlichen Kontingent, der
westfälischen "Spökenkieker",
gehörte um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch der alte Dorfschmied aus
Holzwickede.
Als im Jahre 1854 die Eisenbahn von Dortmund nach Unna und weiter gebaut wurde,
stritten sich die Leute darüber, ob sie über Hörde - Holzwickede,
oder über Brackel-Wickede geführt werden sollte. Aber ehe die Entscheidung
von der Behörde gefällt wurde, sagte der alte Schmied in Holzwickede
wiederholt öffentlich: " De Baane kömt in Holtwiker,
ek hewe se sain. Se snäuf as'm fuirigen Drachen düa de Locht tüschen
Nootrup un Holtwicker." Die Eisenbahn wurde auch dort gebaut.
Frei übersetzt heißt das: Die Bahn kommt nach Holzwickede, ich habe Sie gesehen, sie schnauft aus einem feurigen Drachen durch das Loch zwischen Natorp und Holzwickede. (Natorp ist ein kleiner Ortsteil von Holzwickede)

Um zwischen
den reichen Eisenerzlagern des Siegerlandes und den Steinkohlen der Ruhr die
notwendige Verbindung herzustellen, wurde der Bau der Ruhr-Sieg-Bahn beschlossen.
Die außerordentlichen Gelände- und Bauschwierigkeiten gestatteten
erst 1859 die Eröffnung der Strecke Hagen
- Letmathe (1860 folgte die Strecke Letmathe - Altena, 1861 Altena - Siegen).
Eine für die Entwicklung der Bergisch-Märkischen Bahn besonders
wichtige Erweiterung erfolgte durch
den Bau der an Meilenzahl zwar geringen, für den gesamten durchgehenden
Verkehr jedoch bedeutenden Verbindungsbahn Hengstey - Holzwickede.
Holzwickede
wurde am 17. Dezember 1860 Bahnstation, das Bahnhofsgebäude von 1860 wurde
im Jahre 1873 erweitert. Auf der südlichen Seite lief hauptsächlich der Durchgangsverkehr
von und nach Hagen, auf der nördlichen Seite
(hinter dem Bahnhofsgebäude der Verkehr von und nach Dortmund, sowie der Güterverkehr
zur Stückgut-Umladehalle und der Rangierverkehr. Zwischen den Strecken war
die Zufahrt von der Unterführung (erbaut 1910/1911) zum
Bahnhofsgebäude.
Dieses Projekt wurde durch den von der Königlichen Staats-Regierung in Verbindung mit der Herzoglich - Braunschweigischen Staats-Regierung beschlossenen Bau einer Verbindungslinie von Altenbeken (Buke) nach Kreiensen angeregt. Durch den Bau dieser Bahn, sowie ferner durch die Realisierung des Projekts einer Verbindungslinie von Börssum nach Jerxheim wurde eine neue Verkehrsroute von Berlin durch die westlichen Provinzen zum Rhein gesichert. Wenn dieser verkürzten Linie sodann auf der Bergisch-Märkischen Bahn ferner eine Abkürzung von 3,35 Meilen, wie sie sich durch den Bau der Bahn von Hengstey nach Holzwickede herstellen ließ, hinzutrat, so wurde hierdurch die Konkurrenzfähigkeit nicht unwesentlich vermehrt und ließen sich durch die zu erwartende bedeutende Zunahme des durchgehenden und lokalen Verkehrs erhebliche Vorteile für das Bergisch-Märkische Unternehmen erwarten.
Von diesen
Gesichtspunkten geleitet, wurde 1862 der Bau der Bahnstrecke
Hengstey - Holzwickede beschlossen. Einschließlich einer sehr bedeutenden
Erweiterung des Bahnhof Holzwickede sowie der Kosten eines durchgehenden
zweiten Gleises, wurde der Kapitalbedarf für die nur 2,5 Meilen langen
Strecke, mit Rücksicht auf die in der Ruhrbrücke bei Kabel und dem
200 Ruten langen Tunnel durch den Haarstrang liegenden erheblichen technischen
Schwierigkeiten, auf rund 2 Millionen Taler veranschlagt. Die erforderlichen
Mittel wurden gemäß dem Privilegium vom 24. März 1863 beschafft.
Aus einem
Vertrag, der jenem Beschluß vorausging, seien hier einige Abschnitte
wiedergegeben, die einen klaren Einblick in die damals zu überwindenden
Meinungsverschiedenheiten gewähren.
Für die Wahl der Linie, welche bei Hengstey an der Ruhr-Sieg-Bahn, die
letztere verläßt, die Ruhr unterhalb Hohensyburg überschreitet,
alsdann bei Schwerte vorbei über die Wasserscheide geht und bei Holzwickede
mit der Dortmund-Soester-Bahn vereinigt, waren sowohl technische Rücksichten
als der Zweck des Unternehmens entscheidend, welcher dahin geht, mittels einer
möglichst kurzen Verbindungslinie die möglichst größte
Abkürzung zwischen Hagen und Soest
zu erreichen.

Eine
von dem Komitee der Ruhr-Bahn befürwortete Linie von Kabel direkt nach
Soest, durch das Ruhrtal aufwärts bis Waltringen, und einer Bahn nach
Arnsberg und der oberen
Ruhr sollte zugleich auch den Vorteil bieten, daß sie neben
einer fast gleichen Abkürzung der fast größeren Verkehrsstraße
das Ruhrtal von Schwerte bis Waltringen für den Eisenbahnverkehr aufschließen
würde, ist zwar in Erwägung genommen, sie konnte jedoch nicht gewählt
werden, weil, sie in technischer Beziehung entschieden unvorteilhafter ist,
als die Linie Hengstey
- Holzwickede.

Ein Lageplan vom Bahnhof Holzwickede mit seinen umfangreichen Gleisanlagen aus dem Jahre 1928
Außerdem
weil sie sogar das Projekt für eine Bahn nach der oberen Ruhr
technisch wesentlich benachteiligen, endlich weil sie einen Mehraufwand an
Kapital erfordern würde, welcher nicht allein ausreichen würde,
die Linie nach
Holzwickede und eine Zweigbahn von Schwerte
nach Waltringen, sondern sogar eine um 1 1/3 Meile längere Bahn im Ruhrtal
aufwärts, von Schwerte bis etwa nach Neheim herzustellen.
Ebensowenig
schien es zulässig, die von Industriellen in Hörde und Aplerbeck
gewünschte Linie, welche den Anschluß an die Dortmund-Soester-Bahn
in Aplerbeck (statt in Holzwickede) gewinnt, zu wählen, weil sie den
Zweck der
Abkürzung wesentlich beeinträchtigen und, ungeachtet einer kürzeren
Laufstrecke, ein höheres Baukapital in Anspruch nehmen, außerdem
aber in technischer Beziehung mancherlei Schwierigkeiten mit sich ziehen würde.
"Im
Einverständnis mit der Deputation der Aktionäre richten wir demnach
an die verehrliche Generalversammlung den Antrag, dieselbe wolle sich damit
einverstanden erklären, daß der Bau und Betrieb einer direkten
Verbindung zwischen
der Ruhr-Sieg Bahn bei Hengstey und der Dortmund-Soester-Bahn bei Holzwickede
in das Bergisch-Märkische Unternehmen aufgenommen werde; sie wolle ferner
der Deputation der Aktionäre und der Direktion Vollmacht erteilen, die
Bedingungen, unter welchen diese Erweiterung des Bergisch-Märkischen
Unternehmens stattzufinden habe, mit der Königlichen Staats-Regierung
zu vereinbaren und festzustellen, die Statuten der Gesellschaft entsprechend
zu ergänzen
und die erforderliche Vermehrung des Stammkapitals, sei es durch Erweiterung
des Aktienkapitals oder durch eine Anleihe, zu bewirken"
Da aus der
Generalversammlung niemand das Wort begehrte, so stellte der Vorsitzende den
angeführten Antrag zur Abstimmung und wurde derselbe einstimmig zum Beschluß
erhoben.
Die Betriebseröffnung der Strecke Hengstey - Holzwickede erfolgte am
1. April 1867.
Der wichtige Verschiebebahnhof Hengstey ist während des Ruhreinfalls
der Franzosen in den Jahren 1923 und 1924 wegen der dort rigoros vorgenommenen
Paßkontrolle zu trauriger Berühmtheit gelangt; es war die Zeit,
als jenseits
der Ruhr auf der Hohensyburg
die Trikolore flatterte.
In diesem
Zusammenhang sei nur noch erwähnt, daß die Verbindungsstrecke Unna
- Hamm zwischen der Bergisch-Märkischen
und der Köln-Mindener-Bahn
im Jahre 1866 dem Verkehr übergeben worden war.
Der Bau der oberen Ruhrtal-Bahn von Schwerte bis Warburg wurde 1872 beendet,
nachdem die Teilstrecke von Schwerte bis Arnsberg schon am 1. Juli 1870, unmittelbar
vor dem Ausbruch des deutsch-französischen
Krieges, in Betrieb genommen war.
Chronik des Reichsbahn-(Bundesbahn) Sozialwerks
aufgezeichnet von Wilhelm Klösel
lesen Sie einen sehr interessanten Bericht aus der Geschichte des Sozialwerks

Geschichtsdaten über den Bahnhof Holzwickede
Dienststellenleiter und Mitarbeiter in Holzwickede
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Dampflokomotiven die beim Bahnbetriebswerk (Bw) Holzwickede stationiert waren