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Vandalismus an der Tür des Fahrstuhls

20.12.2017

Bericht Hellweger Anzeiger von Yvonne Schütze-Fürst


Holzwickede. Schon wieder ist ein Fahrstuhl der Carolinenbrücke außer Betrieb. Wer von Norden aus kommt und
Richtung Süden über die Brücke möchte, muss die Treppen nehmen. Wer das nicht kann, dem bleibt der weitere Weg
über die Nordstraße und durch die Bahnüberführung nicht erspart.
Was genau passiert ist, weiß niemand. Verdächtig sind aber Kieselsteine, die in kleineren Häufchen auf der Brücke
liegen. Sie stammen anscheinend von den Bereichen des Lärmschutzes am Fuße der Brücke. So liegt die Vermutung
nahe, dass Unbekannte mit den Steinchen geworfen oder gekickt und so eine Glasscheibe des Fahrstuhls zerstört
haben. Das Ergebnis: Das Sicherheitsglas des Fahrstuhls ist kaputt. Der Fahrstuhl schließt nicht mehr.
Die Wartungsfirma, so erklärte Uwe Nettlenbusch, Fachbereichsleiter Technische Dienste, sei sofort nach
Bekanntwerden der Störung informiert worden. Die Mitarbeiter sollen so schnell wie möglich eine Lösung finden,
hat Nettlenbusch beauftragt. Er hat die Sorge, dass eine neue Glasscheibe bestellt werden muss und das dauernd
könnte. Auch sollte die Wartungsfirma eine entsprechende Beschilderung über den Defekt an beiden Fahrstühlen
anbringen. So soll verhindert werden, dass jemand, der gehbehindert ist, auf der Brücke kehrtmachen muss.
Keine Kameras erlaubt
Eine Kameraüberwachung ist noch Zukunftsmusik. Dem Einbau, so Nettlenbusch, stehe ein EU-Gesetz entgegen.
Datenschutzgründe verbieten derzeit eine Überwachung. Für das zweite Quartal 2018 soll aber eine
Gesetzesänderung geplant sein. Sobald die raus ist, sollen Kameras installiert werden.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Vandalismus an der Tür des Fahrstuhls